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 Bezirksliga 9 | 22.04.2012 | Herner TC 2 - SCD Dortmund 4 | 70:66
Ohne ihre langen Kerls Büch und Schmidt empfing die Zweite den SV Derne Dortmund 4. Glücklicherweise konnte Felix Maraun mitwirken, sodass immerhin zwei etatmäßige Center zur Verfügung standen. Da auch Jobin Vazhayil erst zur zweiten Halbzeit zum Team dazustoßen konnte, musste Trainer Tobias Büch nicht nur in der Startaufstellung ordentlich das Rotationskarussell anschmeißen.
Das man aufgrund der widrigen Umstände und einer katastrophalen Einstellung das Spiel nicht en passant gewinnen würde, war spätestens nach 5 Minuten klar, als der Gast bereits mit 12:5 in Führung lag. Zwar konnte der Rückstand bis zum Viertelende verkürzt werden, überzeugen konnte aber allenfalls Felix Maraun, der 8 seiner Punkte im ersten Viertel erzielte.
Im zweiten Abschnitt gelang es zunehmend besser den Gegner mit schnellen Spiel aus dem Tritt zu bringen, sodass man mit einer 6-Punkte-Führung in die Pause ging. Mit dem Vorsatz an das zweite Viertel anzuknüpfen startete man die zweite Halbzeit, aber wie so oft musste man erkennen, dass das dritte Viertel nicht die Glanzperiode der Herner Zweitvertretung ist. Pomadige Verteidigung, ideenloses Angriffsspiel führten dazu, dass Derne bereits nach 3 Minuten ausgleichen und wenig später abermals in Führung gehen konnte. Mit zwei Punkten Rückstand ging es in den Schlussabschnitt. Durch 6 schnelle Punkte ging der HTC wieder in Führung und sollte diese auch nicht mehr abgeben. Zwar konnte Derne mehrfach wieder aufschließen, doch jetzt hatte die Büch-Fünf jederzeit die richtige Antwort parat. Zwei Dreier von Urs Sudmöller sorgten schließlich für eine beruhigende Führung, die bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde.

1. Viertel: 17:20
2. Viertel: 23:14
3. Viertel: 10:18
4. Viertel: 20:14


Punkte: Sudmöller 15 (3), Maraun 15, Scheibe 13, Hartmann 7 (1), Große-Lahr 7, Barczewski 5, Vazhayil 3 (1), Genge 3, Günther 2, Koslowski, Dolata


Zum Eklat kam es unterdessen auf der Ersatzbank, wo der Altinternationale Routinier Dolata sich mit dem Heißsporn Hartmann anlegte. Eine unbedachte Äußerung des Oldies über die Passqualitäten des Topvorlagengebers für Hernes Gegner heizte die Stimmung im Refugium der Ruhe erheblich an. Was genau nach diesem blasphemischen Verbalpamphlet passierte konnten die Kameras nicht genau einfangen. Es spricht aber Bände, dass sich der Pressewart schon Sonntag Abend wegen diverser Verletzungen für das diensttägliche Training abmeldete. Wie die Beziehung des Erfolgduos und Eckpfeiler der Herner Mannschaft wieder gekittet werden kann, steht noch in den Sternen. Ob das von den Fans schon liebevoll ‚Halata’ gerufene Duo noch einmal gemeinsam das Parkett betritt ist momentan noch fraglich. Hier ist der Psychologe Büch gefordert.



 Kurzfassung der letzten beiden Spiele
Gegen den Tabellenvorletzten aus Langendreer hatte der Tabellenführer weniger Probleme als noch im Hinspiel und gewann letzten Endes souverän mit 81:63. Auch mit der dritten Halbzeit war Spielertrainer Büch äußerst zufreiden. Mit weniger Spielern konnten noch mehr Vorspeisen beim Spaniello in Bochum verputzt werden, als noch bei der Weihnachtsfeier.

Gegen BB UNITY Dortmund, in einer olfaktorisch angehm auffallenden Sporthalle -vorausgesetzt man steht auf angepisste Turnbeutel-, tat sich die Zweite dagegen schwer. Dies könnte aber auch an den vollen Bäuchen liegen, brachten doch Bierbaron und Pressewart für jeden Spieler ein lecker Eis mit zum Treffpunkt. Selbstverfreilich für den Trainer 2 Bällchen mit Sahne, Sauce und Streuseln. Grade jener wirkte dafür im Spiel derart kühl, dass er in seinem letzten Spiel der Saison noch einmal 34 Punkte zum Sieg beisteurte. Begünstigt wurde die knappe Halbzeitführung auch durch zwei Buzzerbeater jeweils zum Viertelende. In einer von Dortmunder Seite teils ruppig geführten Partie (25:9 Fouls) Partie hätte der Sieg deutlicher ausfallen können, doch eine indiskutable Freiwurfquote von 44% (15/34) verhinderte einen höheren Sieg. Gefeiert wurde dennoch, wieder einmal mit einer kleinen aber feinen gemischten Vorspeisenplatte.

Wer sich jetzt wundert, warum sich die letzten Artikel immer wieder nur um das Thema Essen drehen, der sei daran erinnert, dass zum letzten Saisonspiel am 06.05.2012 ein fulminantes Buffet polnischer Spezereien auf die Spieler der Zweiten warten und somit die restlichen Spiele durchaus als Vorbereitung darauf verstanden werden dürfen. Im Anschluss an das Spiel wird der ehemalige HTC-ler Adam 'Bam-Bam' Mutz alte und neue Mitspieler zu diversen Spezereien einladen und somit für einen krönenden Abschluss der Saison sorgen. Alle VFL-Spieler lassen bitte ab jetzt keine Gelegenheit aus, den kleinen Adam an sein Versprechen zu erinnern.

Das Rätsel des letzten Artikels wurde gelöst. Der Altinternationale Olaf Driemel wusste die Lösung und kann sich seinen Gewinn beim nächsten Heimspiel abholen. Aber auch in diesem Text ist wieder der Name einer deutschsprachigen Punkband versteckt. Den Gewinner erwartet diesmal eine Wundertüte für den Herren, bzw. die Dame.
 Es ist angerichtet.
TSC Eintracht II vs. HTC II
Sahnetorte vs. Mezcal

Einen ganz besonderen Leckerbissen konnten die zahlreichen zahlenden Zuschauer des Tabellenletzten der Bezirksliga 9 aus Dortmund am vergangenen Wochenende bestaunen.
Hierbei handelte es sich mitnichten um die basketballerischen Fähigkeiten des Tabellenführers und Vorjahresmeisters HTC 2, sondern vielmehr um die Sahnetorte von Frau Scholz, wie im Folgenden darzulegen sein wird.
Der Pressewart Risto H., seines Zeichens Gourmet und Gourmand in Personalunion, hatte besagte Torte nämlich bei seinen nächtlichen Fressattacken nicht vollständig bewältigen können und servierte die opulente kulinarische Köstlichkeit seinen Sportkameraden zur Verköstigung.
Schon im ersten Anschnitt überzeugte das Konditorwunder durch seine zarte, unvergleichliche Cremigkeit. Aufbauend auf einem lockeren Biskuit als Basis, präsentierte sich die sahnige Versuchung in bestechender Form und schmeichelte dem Gaumen nicht zuletzt durch eine, die Sahnigkeit kontrastierende fruchtige Frische, welche durch die Liaison von süßem vollreifem Pfirsich und zintroneller Spritzigkeit goldener Zitronen erreicht wurde.
Der angehende Pâtissier Maraun verlieh nach dem sechsten Stück 4,5 von 5 Sternen.
Zu diesem Meisterwerk des Konditorhandwerkes wurde noch in der Kabine ein frisch aus Jalisco (Mexiko) eingeflogener Mezcal anejo gereicht. Der erlesene bernsteinfarbene Tropfen, welcher in alten Eichenfässern zu einem vielfältigen Geschmackserlebnis heranreifen durfte, überzeugte durch leicht holzigen mit einem Anklang von Vanille durchzogenem Duft und einer süß-würzigen Schärfe auf der Zunge, die nicht nur den anwesenden Spirituosen- Connaisseur Büch überzeugte.
Eine herbeigezauberte Erdnuss-Kürbiskern-Mischung mit Chili und Limetten-Aroma komplettierte die wilde Mischung an Spezereien, so dass man -wenn überhaupt- in Auerochsenfett gebratene und mit Honig glasierte Schweinskaldaunen zur Abrundung des Menüs vermisste.
Das lukullische Mahl wurde umrundet von einer Rotte original Südtiroler Räucherwildschweinwurzen, die brav die gesamte Spielzeit über Pfötchen geben.
Die kulinarische Reise um die Welt konnte am späten Nachmittag dann allerdings, bei einem kleinen gemischten Vorspeisenteller (Sprotten waren leider aus!) beim Griechen fortgesetzt bzw. finalisiert werden. Das dieses Vitrinenpräludium auf einer Radkappe serviert wurde, entspringt allerdings nur den mezcalesken Träumen des Trainers.

Ach ja, Basketball wurde auch noch gespielt, wenngleich der geneigte Leser schnell feststellen wird, dass die Highlights des Sonntages ohne Zweifel im ersten Teil des Artikels zusammengefasst sind.
Gleichwohl dem journalistischen Berufsethos zuliebe:
Hochball...schwacher Start...noch schwächer weitergemacht....dritte Viertel aufgedreht....Büch mal wieder mit 28....Muschi Maraun nach langer Pause mit starken 14...Verbalrüpel Sudmöller mit starker zweiter Halbzeit,Händchen von der Dreipunktlinie und einem Technischen Foul...Youngstar Simon Günther mit Selbstvertrauen und starkem Finish...Hartmann wie immer unter aller Kanone...Dolata mit altbewährter Klasse...Barczewski und Große-Lahr müssen auch mitgespielt haben...letztlich klarer Sieg.

Schon kann sich die geneigte Leserschaft auf die anstehenden Highlights der nächsten Wochen freuen, wenn der Presserat der Zweiten von der dritten Halbzeit beim Spaniello berichtet (über die Einrichtung eines Livetickers wird nachgedacht), oder die Lehrzeit in Mama Vazhayils Küche blumig schildert, oder wenn man die Durchführung des mexikanischen Abends der Herrenkochrunde in Worte zu kleiden sucht, und... und... und...


Viertelergebnisse: 11-14, 15:13, 14-30, 24-26
Maraun 14, Barczewski 7(1), Dolata 4, Günther 7(1), Große-Lahr 5, Sudmöller 18 (3)

P.S.: In diesem Artikel ist der Name einer Punkband der 80er und 90er Jahre verwurstet worden. Wer mir die Kombo als Erster nennt, wird in der VIP-Lounge der zweiten Herren beim nächsten Heimspiel auf ein Stück Torte, eine Handvoll Sprotten oder ein Schluck Pils eingeladen.
 Bezirksliga 9 | 03.03.2012 | Büch - Baumgarten | 38:27
Zum Topspiel des Tages trafen sich am 16. Spieltag die Mannschaften des Herner TC und des TUS Wellinghofen. So weit die Theorie. In der Praxis hieß das Duell eher: Tobi Büch gegen Daniel Baumgarten. Die beiden Topscorer und Spielertrainer ihrer Mannschaften lieferten sich insbesondere in Halbzeit eins ein spannendes Duell. Büch erzielte die ersten 13 Herner Punkte. Da wollte sich sein Gegenüber auch nicht lumpen lassen und steuerte insgesamt 15 Punkte in den ersten 10 Minuten bei. 15:14 lautete das Ergebnis im persönlichen Duell. Die restlichen 8 Spieler trennten sich schiedlich-friedlich Unentschieden mit 7:7, macht ein 22:21 für den Gast nach dem ersten Viertel.
Der zweite Abschnitt ging mit 5 Punkte an Herne, da Urs Sudmöller die Alleinunterhaltershow kurzfristig mit 3 Dreiern unterbrach. Die herausragenden Protagonisten des ersten Viertels hielten sich mit 6 Punkten (Baumgarten) und 5 Punkten (Büch) etwas mehr zurück.
Im dritten Viertel führte Herne ständig mit wenigen Punkten und konnte sich erst in den letzten zwei Minuten durch einen 10:0-Lauf erstmals deutlicher absetzen. Entscheidenden Anteil an der Herner Führung hatte Jens Scheibe, der sich von seinen ersten 7 Fehlwürfen nicht abhalten ließ und in Halbzeit Zwei groß aufdrehte und ganze 21 Punkte zum Sieg beisteuerte. Im Duell Büch-Baumgarten konnte sich erstmals Hernes Center mit 10:6 ein Viertel sichern.
Im letzten Spielabschnitt spielte der Tabellenführer den Sieg dann souverän nach Hause. Da nach 4 Minuten der Vorsprung knappe 20 Punkte betrug, nahm sich Baumgarten selbst aus dem Spiel, sodass Büch dieses Viertel locker mit 9:0 für sich entscheiden konnte. Was auch daran lag, dass er selbst auf Verteidigung völlig verzichtete und in großartiger Kleinschnittgermanier die eigene Hälfte nur noch in absoluten Notfällen betrat.

Viertelergebnisse (Gesamt/Trainerduell):
1. Viertel: 21:22 / 14:15
2. Viertel: 19:14 / 5:6
3. Viertel: 21:14 / 10:6
4. Viertel: 21:12 / 9:0
5. Gesamt: 82:63 / 38:27

Punkte: Büch 38, Scheibe 21, Sudmöller 11 (3), Vazhayil 6, Hartmann 2, Günther 2, Genge 2, Barczewski


Im nächsten Bericht wird der Vizepressewart dann erklären, wie eine Sahnetorte, 3 original Südtiroler geräucherte Schweinswürstchen, eine Flasche Mezcal und 4 Flaschen Bier für 22€ zu einem gelungenen Sonntagnachmittag beitragen können.
 Bezirksliga 9 | 25.02.2012 | Herner TC 2 - ASC Dortmund | 73:42
Irgendwann ist auch der Stoff für den Mantel des Schweigens aufgebraucht, der brennendste Baum abgebrannt und der noch tiefere Tiefpunkt nicht mehr erwähnenswert. Von daher gibt es ab jetzt nur noch Positivberichte über die Spiele und Spielereien der Zweiten.
Zum heutigen Spiel findet sich zunächst wenig Nennenswertes. Das schönste am ganzen Spiel – Hochball war um 18.00 – war eigentlich die SMS von Jobin Vazhayil, der um 19.02 den Trainer kontaktierte und sich schon einmal generalpräventiv für das aus seiner Sicht am Sonntag stattfindende Spiel abmeldete. Er sei hiermit entschuldigt, da er sich so gut wie nicht im Internet aufhält und somit auf die lokale Presse angewiesen ist, um sich über Spieltermine zu informieren.
Zurück zum positiven Blick auf das Spiel. Das erste Viertel war nach 10 Minuten vorbei, keiner verletzt und beim Stande von 9:10 noch alles offen. Im zweiten Viertel klappte in der Offensive mehr, wenn auch nicht alles. Und für die Fans gab es immerhin die eine oder andere Slapstickeinlage zu bestaunen. So konnte sich Urs Sudmöller seinen linken Schuh auf dem Feld schnüren und dabei zwei Angriffe jeder Mannschaft bestaunen, die jeweils nicht länger als 4 Sekunden dauerten. Ein Lichtblick war die Leistung von Christian Koslowsky, der nicht nur seine freien Würfe traf, sondern auch ansonsten beherzt zu Werke ging. Nach einer warmherzigen Kabinenpredigt ging dann endlich ein Ruck durch die Mannschaft. In der Verteidigung wurde mehr Arbeit investiert, was sich direkt auszahlte. Ganze 4 Punkte kassierte man im dritten Spielabschnitt. Positiv ist auch anzumerken, dass Fehlpassgott Kristof Hartmann nur einen einzigen Ball im ganzen Spiel abschenkte und alle vier Korbleger bis an den Ring, einen sogar durch die vielzitierte Reuse brachte. Das letzte Viertel verkam dann zum Schaulaufen, ohne dass noch viel passierte.
Am Ende stand ein deutlicher 73:42 Sieg zu Buche, der aber kein wirklicher Prüfstein für das Spitzenspiel am kommenden Wochenende gegen Wellinghofen sein kann.
Nun noch ein Rezept für alle Bankdrücker, abgehalfterten Altstars und alle anderen, die das Herz des Trainers erobern wollen oder müssen, um sich mehr Spielzeit zu sichern, ohne das Amt des Bierbarons zu übernehmen: Eine Gemüsezwiebel in Olivenöl anschwitzen, dann ein wenig Knoblauch und Chili dazu, Suppengemüse nicht vergessen. Das ganze mit ein wenig Weißwein und Fischfond ablöschen und einkochen. Dann wohlsortierte Miesmuscheln dazu und je nach Gusto Kräuter (Rosmarin, Thymian, Salbei, etc.). 10 Minuten köcheln lassen. Das ganze eine halbe Stunde vor Anpfiff in der Kabine serviert und gemeinsam weg schnabuliert und verputzt und schon kann man auf dem Feld machen was man will, ohne ausgewechselt zu werden. Nachteil eins: mit den fettigen Fingern haben beide Spieler schweres Spiel auf dem Feld, die zahlreichen verlegten einfachen Punkte sind verziehen. Nachteil zwei: Beim Aufstoßen verbreitet sich auf dem ganzen Spielfeld der Duft des leicht abgestandenen Brackwassers eines Hafenbeckens an einem heißen Sommertag. Dies sei auch verziehen.
Den letzten Höhepunkt des Tages setzte wiederum Jungspund Christian Koslowsky, der Trainer und Pressewart am Anschreibetisch beim Spiel der Ersten ungefragt mit Fritten versorgte und damit zwar unwissender- aber dafür sehr weise, das belgische Nationalgericht Moules et Frites komplettierte. Danke.

1. Viertel: 9:10
2. Viertel: 18:15
3. Viertel: 25:4
4. Viertel: 21:13


Punkte: Büch 32, Sudmöller 13, Barczewski 12 (2), Koslowsky 6, Scheibe 4, Genge 4, Hartmann 2, Dolata, Vazhayil (DNS)
 Bezirksliga 9 | 04.02.2012 | Herner TC 2 - TVE Barop | 56:64
Herner TC 2 vs. TVE Barop 2
Endstand 56:64
Viertelergebnisse: 18:21, 13:14, 20:15, 5:14

Es war ohne Frage ein Dortmunder Wochenende. Nicht nur in der Fußballbundesliga konnte sich der BVB gegenüber der Konkurrenz absetzen, auch die Baroper Jungs in der Basketball-Bezirksliga konnten vom bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter HTC zwei Zähler entführen.In einem zwar nicht hochklassig, aber intensiv geführten Spiel konnte sich der Tabellendritte nach einem katastrophalen Schlussviertel der Herner verdient mit 64:56 durchsetzen.
Die Vorzeichen des Spiels waren aus Herner Sicht eigentlich gar nicht so schlecht, wie zuvor befürchtet. Spielertrainer Büch konnte trotz des Fehlens der Stammkräfte Scheibe, Vazhayil und Maraun immerhin auf elf Mannen zurückgreifen und dank der stark reduzierten Trainingsbelastung der letzten Wochen (Vorsicht: Euphemismus!) ging man auch topfrisch und ausgeruht zu Werke.
Gewarnt von dem knappen Hinspielerfolg gingen die Herner mit dem Wissen ins Spiel, dass heute eine harte Nuss zu knacken wäre. Um so rätselhafter erscheint der fahrige Start des Tabellenführers. Nach vier Minuten führten die Gäste erstmalig mit 12:4, ehe dann in der achten Spielminute beim Stand von 10:19 endgültig die erste Herner Auszeit fällig war. Man stellte in Folge von der Zonenverteidigung auf eine Manndeckung um, und konnte dank eines 8:2 Laufes den Rückstand zum Viertelende mit 18:21 zumindest verkürzen.
Nach einem zweiten Spielabschnitt, in dem sich beide Mannschaften vornehmlich auf ihre Verteidigung fokussierten (13:14) ging es mit einem knappen Rückstand (31:35)zum Pausenbier.
Baustellen und Verbesserungspotential gab es an diesem Tag in allen Bereichen des Herner Spiels, aber insbesondere die mangelnde Reboundarbeit, sowie die allzu oft kopflos agierende Offensive waren die Hauptpunkte auf der Halbzeit-Agenda. Bei dem überschaubaren Punktestand (und niedrigem Score insgesamt) schien für die Herner Truppe in der zweiten Halbzeit eigentlich noch alles möglich, und so ging man motiviert in das dritte Viertel.
Gestärkt durch den wiederkehrenden Schmidt, der nach einer Verletzung zu Beginn des ersten Viertels auf Bank saß, konnten die Herner mit neuem Elan die Halbzeitführung bis zur fünften Spielminute egalisieren (43:43), ehe sie gegen Viertelende sogar erstmalig in Führung gehen konnten.
Was folgte war ein viertes Viertel, über welches besser der Mantel des Schweigens gehüllt werden sollte. Nach einem Feldkorb gleich zu Beginn, sollten bis zum nächsten Korberfolg lange sieben Minuten vergehen... In der Offensive reihten sich unerklärliche Fehlpässe an schlechte Entscheidungen bei Einzelaktionen, in der Defensive wurde nur noch gehackt was das Zeug hielt und der Gegner an die Linie geschickt. In Folge dieser „intelligenten“ Verteidigungsarbeit musste Spielertrainer Büch nach drei Minuten mit fünf persönlichen Fouls auf der Bank Platz nehmen, so dass auch der offensive Dreh- und Angelpunkt der Herner fehlte.
Dass die Baroper dabei so gnädig waren und von ihren 18 Freiwürfen auch noch 10 danebenwarfen, um das Spiel wenigstens für die Zuschauer lange spannend zu halten war ausgesprochen freundlich, aber half den Hernern in ihrer desaströsen Tagesform auch nicht weiter. Bei einem vier Punkte-Rückstand mündeten die letzten beiden Angriffe des HTC in Ballverlusten, welche Barop nonchalant und ohne Gegenwehr einnetzte um somit auch einen denkbaren direkten Vergleich für sich zu entscheiden.
Am Ende steht die Erkenntnis, dass es auch in der Bezirksliga wohl nicht ganz ohne Training geht.
Anders als die Baroper, die die Scoringlast ausgewogen auf allen Schultern verteilten, präsentierten sich die Herner einfach als zu leicht ausrechenbar, so dass der Nimbus der „Unbesiegbarkeit“ völlig zurecht in diesem Spiel auf der Strecke blieb.
Trainer Büch äußerte zum Spiel: „Die Baroper waren einfach hungriger auf den Sieg und sind nach unserem katastrophalem Schlussviertel völlig verdient als Sieger vom Platz gegangen. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen schnell wieder zu unserem Spiel und zurück in die Erfolgsspur finden.“
Während der Trainer weiterhin zu einer Stellungnahme bzgl. des kolportierten Wechsels eines ehemaligen Herner Stadtmeisters aus dem Sensationsteam des OHG 1996 nicht bereit war, bestätigte er die neu ins Auge gefassten Motivationsübungen für die Mannschaft.
Gut möglich, dass Trainer Büch die Mannschaft in der neuerdings mit Buddhastatuen eingerichteten Haranni-Halle, bald über Bierflaschenscherben und glühende Kohlen laufen lässt.

Ob der wie Sauerbier auf dem Tradingmarkt angebotene Vazhayil (der neben dem sprichwörtlichen Trainingsfleiß auch mit zahlreichen weiteren Sekundärtugenden gesegnet ist) noch vor der Tradingdeadline einen neuen Klub findet, bietet ausreichend Raum zur Spekulation. Angeblich soll als zusätzliche Tradingmasse, der bei den Fans in Ungnade gefallene, „Turnover“ Hartmann draufgelegt werden, um als Gegenleistung wenigstens eine Kiste abgelaufenes Öttinger zu erhalten.


Genge, Voß, Barczewski 2, Koslowsky, Dolata, Günther, Große-Lahr 16/1, Schmidt 15/1, Sudmöller 5/1, Hartmann, Büch 18
 Richtigstellung!
Die letzte 1 die Jobin V. auf einem Zeugnis vorweisen kann stammt aus der 12. Klasse. Es war eine Kopfnote. Pünktlichkeit.
Man sehe mir diesen Fehler nach.
 Wildschwein und andere Spezereien!
Das Felix Maraun kein Basketball spielen kann, beweist er Woche für Woche in der Halle. Was ihm an Gefühl am Ball fehlt, hat er aber anscheinend am Kochlöffel:

Hier und hier geht es zur Lobhudelei.

Glückwunsch zur Prüfung von der Mannschaft im Allgemeinen und im speziellen von der Herrenkochrunde, die sich wohl zu Recht als Lehrmeister eines großen Talentes fühlen darf.


PS: Das die Herren G.-L. und H. für ihre ähnlich gut, wenn nicht noch besser abgelegten Prüfungen nicht mit Artikeln in der Lokalpresse bedacht wurden, muss an dem zu der Zeit noch nicht erfundenen Buchdruck liegen.

PPS: Jobin V. hat auch schon mal eine 1 geschrieben. Es war ein Musiktest in der 5. Klasse.
 Kreisliga 2 | Ende Januar | TSC Eintracht Dortmund - Herner TC 2 | 54:55
TSC Eintracht Dortmund – Herner TC 2

Zu nachtschlafender Stunde musste die Zweite beim Tabellenvierten aus Dortmund antreten. Zumindest konnte man dies bei der körperlichen Verfassung einiger Spieler annehmen. Da zudem ein Spieler zum wiederholten Male den Treffpunkt äußerst frei interpretierte und eigenmächtig um einige Viertelstunden nach hinten verlegte, fuhr man auch nicht gerade rechtzeitig los. Die rare Zeit zum Aufwärmen verkürzte man sich dann auch noch mit einem Schlenker durch die schönsten Hallen Dortmunds, in denen kein Basketball gespielt wird.
Da so nicht alle Spieler auf dem Damm sein konnten und auch der Gegner nicht mehr zu einem ansehnlicherem Spiel beitragen konnte, kam es zu einem Low-score-game, welches man sonst nur in der zweiten Kreisliga findet. Zur Halbzeit führte Herne deutlich mit 21:20. Im zweiten Spielabschnitt konnte sich zunächst auch keine der beiden Mannschaften steigern, sodass sich ein enges Spiel entwickelte, bei dem Herne meist knapp in Führung lag. Zwar konnte sich die Büch-Fünf 3 Minuten vor Schluss mit 9 Punkten absetzen, doch durch individuelle Fehler ließ man den Gegner nochmals auf 3 Punkte herankommen. In der Schlussminute erzwang man dann aber die endgültige Entscheidung. 30 Sekunden vor Schluss lag man scheinbar uneinholbar mit 7 Punkten vorne. Scheinbar. Ein verstopfter Dunking und zwei wilde Dreier der Dortmunder sorgten noch einmal für ein knappes Ergebnis, eine Wende konnte der Gegner aber nicht mehr erzwingen.

Trainer Büch zum Spiel: „Mit dem Spiel konnte ich heute nicht zufrieden sein. Immerhin hat die Mannschaft ausgeglichen gepunktet und so eine geschlossene Leistung gezeigt. Nur Ulf Schmidt hielt sich wie immer nicht an meine Vorgaben und hat aus allen Lagen geschossen. So kann ich keine intakte Mannschaft aufbauen. Immerhin hat er die Kiste Bier nach dem Spiel bezahlt.“

Schmidt 21 (1), Barczewski 8 (2), Sudmöller 6, Hartmann 5 (1), Büch 5, Vazhayil 3 (1), Scheibe 3, Große-Lahr 2, Genge 2

Viertelergebnisse:
1. 11:10
2. 9:11
3. 14:16
4. 20:18
 Bald wieder Landesliga | Mitte Januar, 6 Grad, die Haare liegen | VFL Bochum 2 - Herner TC 2 | 56:74
HTC 2 vs. Vfl Bochum 2 74:56

Zum Abschluss der Hinrunde kam es in der Bezirksliga 9 zum direkten Duell um die Tabellenspitze zwischen den Teams des Herner TC und dem Gastgeber Vfl Bochum.
Gegen die hochmotivierten Hausherren konnte Spielertrainer Büch -abgesehen von dem verletzungsbedingt ausfallenden Daniel Genge- auf den kompletten Kader zurückgreifen.
Mit dem Vorsatz den Nimbus als einzige ungeschlagenen Mannschaft der Liga zu wahren gingen die Herner direkt mit Volldampf zu Werke. Insbesondere die engagierte Leistung der 3-2-Zonenverteidigung war der Grundstein für ein gelungen Start in das Spiel. Allein Urs Sudmöller konnte dank seiner 3,80m Armspannweite gefühlte 10 Ballgewinne erzwingen.
Die konzentrierte Defensivarbeit lies den nervös wirkenden Gastgebern kaum Gelegenheit für freie Schüsse und so konnten die Bochumer in den ersten Minuten lediglich von der Freiwurflinie punkten. Der HTC hingegen agierte in der Offensive durchdacht und machte durch ruhigen Ballvortrag das Spiel -dem Altersdurchschnitt entsprechend- langsam.
Ab der sechsten Spielminute konnte sich das Team dank eines 11:2 Laufs auf 19:6 erstmalig deutlich absetzen. Neben Spielertrainer Büch, der wie gewohnt unter den Körben aufräumte, konnte sich auch Max Große-Lahr auszeichnen, der im Höhentrainingslager mit dem Pressewart offensichtlich schon verloren geglaubte Offensivqualitäten wiederentdeckt hat.
Das zweite Viertel begann der Verein für Leibesübungen konzentrierter und so konnten die Bochumer den Rückstand bis zur fünften Spielminute auf nur 7 Punkte verkürzen, ehe die Herner nach der fälligen Auszeit, die Nachlässigkeiten einstellten und dank eines 11:4 Laufs mit einem vermeintlich komfortablen 14 Punktevorsprung zum Pausentee übergingen.
Durch die Anfangsphase des zweiten Viertels gewarnt, war man sich seitens der Herner allerdings der Tatsache bewusst, dass Bochum das Spiel keineswegs schon abgeschrieben hatte. Umso unverständlicher erscheint die Tatsache, dass die mit „Altinternationalen“ gespickte, erfahrene Truppe um Trainer Büch derart verschlafen in das dritte Viertel startete.
Zahlreiche Ballverluste reihten sich ein, neben überhasteten Offensivaktionen und bis zur fünften Spielminute gelang den Hernern kein einziger (!) Feldkorb. Lediglich dem geringen Fortune der gastgebenden Mannschaft in der Offensive war es zu verdanken, dass der Vorsprung in diesem Spielphase nur auf 8 Punkte zusammenschmolz. Es brauchte in Folge einige erfolgreiche Einzelaktionen, ehe die Herner wieder zu ihrem geordneten und mannschaftlich geschlossenem Offensivspiel zurückfanden.
Dreißig Sekunden vor Ablauf des Spielviertels war es dann soweit. Die zahlreichen mitgereisten Herner Fans standen Kopf, als sich der lange schmerzlich vermisste Pressewart Risto H. (aka „Turnover“ Hartmann) anschickte, dem Spielgeschehen aktiv beizuwohnen und mit den Worten „Trainer, ich spiel dann jetzt.“ das Parkett betrat.
Überrumpelt von diesem taktisch genialen Schachzug sahen sich die Spieler des Vfl nun plötzlich einer Offensivwaffe gegenüber, derer sie sich nicht anders zu erwehren wussten, als den mit Ball gen Korb tänzelnden Hartmann, per Foul an die Freiwurflinie zu schicken. Dass der regionalligaerfahrene Recke hier mit gewohnt kaltschnäuziger Effizienz zur vorentscheidenden 14 Punkte-Führung eintütete, kann nur als Formsache bezeichnet werden.
Der Zahn war gezogen, der Drops gelutscht, der Kuchen gegessen,... so dass die Herner Spieler übereinkamen, den letzten Spielabschnitt wieder ihren Topscorern zu überlassen.
Der um einen neuen Vertrag pokernde Ulf Schmidt lies sich auch just nicht lange bitten, und knüppelte im vierten Viertel einige „Wahnsinnsdreier“ durch die Reuse,welche seinen Marktwert direkt um eine geschätzte Elferkiste ansteigen lies.
Ferner zeichnete sich ein gewohnt effektiver Spielertrainer Büch aus, der unter den Körben ordentlich „beackert“ wurde und auch nicht aufsteckte, als die Foulpfiffe das ein oder andere Mal ausblieben. Dass neben dem, wie schon erwähnt effektivem Hartmann, der Posterboy Vazhayil der bestaussehende (und trunkenste) Spieler auf dem Feld war, ist für den Lokalsportfan wenig überraschend.
Dass sich irgendeiner der Mitspieler im Laufe des Spiels mal Zeit genommen haben muss, um den übernächtigten Flügelspieler Scheibe so passend anzuwerfen, dass der Ball daraufhin von ihm abprallend durch den Korb fiel (zumindest die Punkteverteilung legt dies nahe) ist schon erwähnenswerter und zeugt von gesundendem Mannschaftsgeist.
Schon jetzt freuen sich die Mannen um Spielertrainer Büch auf das Rückspiel, bei welchem vom ehemaligen Teamkameraden Mutz ein reichhaltiges, mit polnischen Spezereien bestücktes Buffet erwartet werden darf.

Koslowsky, Maraun 4, Vazhayil 1, Scheibe 7/1, Barczewski 4, Dolata, Günther, Große-Lahr 11, Schmidt 22/3, Sudmöller 5/1, Hartmann 2, Büch 18

Viertelergebnisse: 19:6, 19:18, 16:16, 20:16
 Bezirksliga | Anfang Januar, Sauwetter | Herner TC 2 - BG Südpark | 82:61
HTC 2- BG Südpark 82:61

Voß 1, Genge 5, Scheibe 4, Koslowsky, Günther 2, Große-Lahr 7, Schmidt 10/2, Sudmöller 7/1, Barczewski 17/3, Büch 29/1

Viertelergebnisse 13:11, 22:4, 17:20, 30:27

Gestärkt durch die Abwesenheit des Pressewartes ging die Mannschaft um Spielertrainer Büch in das erste Spiel des neuen Jahres.
Nach durchwachsenem ersten Viertel, in welchem der Tabellenführer nach der Winterpause zunächst noch etwas „eingerostet“ agierte, folgte im zweiten Viertel ein deutliches 22:4 Statement, mit dem man die gegnerische Mannschaft in die Kabine schickte.
Mit der 20 Punkte-Führung im Rücken begann die Mannschaft im dritten Viertel vor allem in der Verteidigung nachlässiger zu agieren, so dass die Südparker angeführt von ihrem treffsicheren Dreipunkteschützen das Viertel sogar mit 20:17 gewinnen konnten. Lediglich Markus Barczewski hielt im dritten Viertel mit drei Dreiern und 13 Punkten insgesamt dagegen.
Das Schlussviertel avancierte dann zum lockeren Trainingsspiel ohne Defensive, in welchem alle Akteure zu Spielanteilen kamen und auch punkteten.
Begonnen mit dem Trikottausch, der diesmal schon vor dem Spiel stattfand, war es alles in allem ein faires Spiel, welches als durchaus gelungene Generalprobe für das Topspiel gegen den Tabellenzweiten aus Bochum in der Folgewoche gewertet werden darf, wenngleich insbesondere bei der Defensivarbeit noch viel Luft nach oben ist.
Einer besonderen Erwähnung verdiente sich aber noch Spielertrainer Büch, welcher seine neuentdeckten Qualitäten als Distanzschütze direkt im Spiel demonstrierte. Die dienstäglichen Trainingseinheiten an der Dreierlinie haben sich also ausgezahlt. Hoffentlich folgt demnächst mehr davon!
 Bezirksliga | Dezamber | Herner TC 2 - BB Unity Dortmund | 69:56
HTC 2 vs. BB Unity Dortmund 69:56

Viertelergebnisse: 12:20, 22:12, 16:11, 19:13

Unter denkbar ungünstigen Vorzeichen startete der Tabellenführer der Bezirksliga in das vorletzte Saisonspiel vor der Winterpause. Mit nur lediglich 5,5 gesunden Spielern in der Halle und weiteren 2,5 nüchternen Ballsportlern auf der A40 geriet schon das Aufwärmprogramm zur Farce.
Wenig überraschend verlief dann auch das erste Spielviertel. Nach einem nervös geführten Anfangsviertel, indem die Fünf um Spielertrainer Büch eine äußerst nachlässige Defensive noch um eine hektische, von falschen Entscheidungen geprägte Offensive komplettierte, ging man -durchaus noch gut bedient- mit einem 8 Punktedefizit in die Viertelpause.
Die mittlerweile eingetrudelte Verstärkung, die Sportdirektor Hartmann irgendwo zwischen Kreißsaal und Kneipe eingesammelt hatte, konnte von nun an mit ins Geschehen eingreifen und schon sollte sich das Geschehen zum Guten wenden.
Mit einem 7:2 Lauf in den ersten 3 Minuten des zweiten Spielabschnitts, sowie mit einem 10:3 Lauf in den letzten drei Minuten des Viertels konnte man insgesamt eine knappe 2 Punktführung zum Pausentee herausspielen.
Diese Halbzeitführung war man auch im weiteren Spielverlauf nicht mehr gewillt abzugeben, und so konnte das alternde Starensemble nach zwei weiteren unspektakulären Vierteln, bei dem die beiden Topscorer Büch und Schmidt vor allem durch den „Papa“ Scheibe unterstützt wurden, den achten Sasionerfolg bei noch weißer Weste verbuchen.
Sportdirektor und Interimscoach Hartmann äußerte sich nach Spielschluss wie folgt:
„Das ist heute nochmal gut gegangen. Ich hoffe, das es sich um den vielzitierten Schuss vor den Bug handelte, der noch rechtzeitig gekommen ist. Schon an der mauen Beteiligung an der traditionellen Weihnachtsbäckerei ließen sich erste Ermüdungserscheinungen der Truppe erkennen. Nur drei unterschiedliche Sorten Spritzgebäck und schäbige Makronen, das kann doch nicht unser Anspruch sein! Ich werde mir im weiteren Verlauf des Abends noch einmal die Jungs zur Brust nehmen, um eine intensive Nachbesprechung des Spiels durchzuführen. Bei der Weihnachtsfeier nächste Woche, sowie bei der Wildschweinjagd in der Woche darauf möchte ich die Jungs in Topform und bis in die Haarspitzen motiviert erleben.“


Büch 20, Schmidt 18, Barczewski 10 (2), Sudmöller 6 (2), Vazhayil 1, Scheibe 12, Günther 2
 Bezirksliga | 26.11.2011 | Herner TC 2 - TSC Eintracht Dortmund 2 | 82:58
Zwei Spieler mit über dreißig Punkten und dennoch wollte Interimstrainer Hartmann kein Wort des Lobes über die Lippen kommen. „Was die Mannschaft heute gezeigt hat, war unterirdisch. 40 Minuten lustloses Gezocke ohne einen Ansatz von Einstellung und Motivation. Zum Glück hatten wir heute keinen Topgegner zu Gast.“ Dies waren seine letzten Worte, ehe er vom Mannschaftsrat in die Wüste geschickt wurde. Gerüchteweise heuert er nun bei Traktor Börnig an, dem neuen aufstrebenden Tischtennisverein in Herne, um dort junge ambitionierte Spieler in die Alt-Herren-Liga zu führen.
 Bezirksliga | 14.11.2011 | TuS Wellinghofen - Herner TC 2 | 58:80
Nur einen Tag nach dem Sieg gegen ASC Dortmund ging es für die Zweite zum Tabellengipfel gegen den TuS Wellinghofen. Beide Mannschaften gaben sich bis dato keine Blöße und standen gemeinsam ungeschlagen an der Tabellenspitze. So war es kein Wunder, dass trotz des ungewöhnlichen Termins am Montag Abend der 1-Mann-Gästeblock schon Minuten vor dem Spiel restlos voll war (Danke Jörg). Durch die Ergebnisse des Gegners gewarnt, ging die Mannschaft von Spielertrainer Büch konzentriert an die Aufgabe. Wellinghofen übernahm zwar von Anfang an durch die Regionalligaerfahrenen Recken Baumgarten und Krüger die Inittiative und konnte sich zunächst leicht absetzen, doch bis zum Ende des ersten Viertels kämpfte sich der HTC zurück ins Spiel und konnte verdient ausgleichen (16:16). Dabei musste man aber ein Schockmoment verkraften. Topscorer Büch nahm sich durch 3 schnelle Fouls quasi selbst aus dem Spiel und konnte im weiteren Spielverlauf nicht mehr entscheidend in die Partie eingreifen.
Im zweiten Viertel konnte die Zweite dann auch ohne Büch eine knappe Führung verteidigen, ehe man sich zwei Minuten vor der Halbzeit durch einen kleinen Zwischenlauf auf 10 Punkte absetzen konnte.
Nach dem Pausentee kam bis Büch-Fünf motiviert aus der Kabine. Durch eine engagierte Verteidigung kaufte man dem Gegner den Schneid ab und ließ in kaum zur Entfaltung kommen. Wellinghofens Topscorer Baumgarten und Krüger markierten gerade mal 2 Punkte in diesem Viertel. Im Herner Angriff lief es dagegen wie gemalt. Insbesondere Oldie Schmidt war kaum zu stoppen und erzielte die Hälfte seiner insgesamt 32 Punkte im 3. Spielabschnitt.
Damit war auch die Vorentscheidung gefallen. In den letzten 10 Minuten wechselten beide Mannschaften fleißig durch, sodass sich noch einmal alle Spieler auf dem Feld auszeichnen konnten.
Nach dem Spiel zeigte sich Trainer und Manager Büch äußerst zufrieden: „An der Leistung heute kann ich nichts aussetzen. Die Verteidigung hat vor allem im dritten Viertel exzellent gearbeitet und unser Altmeister Ulf blüht im Herbst seiner Karriere noch einmal richtig auf. Besonders froh bin ich aber, endlich den Querulanten Vazhayil verkauft haben zu können. Dieser wird im nächsten Jahr für die Rhönrad-Abteilung von Wellinghofen antreten und dort hoffentlich eine bessere Figur machen, als auf dem Basketballfeld. Von hier aus alles Gute für die Zukunft.“

Schmidt 32 (3), Hartmann 11 (2), Scheibe 10, Vazhayil 9 (1), Büch 4, Koslowski 4, Maraun 4, Genge 3, Dolata 2 Große-Lahr 1, Voß


1. Viertel: 16:16
2. Viertel: 15:22
3. Viertel: 11:27
4. Viertel: 16:15
 Bezirksliga | 13.11.2011 | ASC Dortmund - Herner TC 2 | 54:83
Zum Auftakt der „Zwei Spiele in zwei Tagen“-Tour der Zweiten ging es nach Dortmund zum Spiel gegen Aplerbeck. Ganze zwei Viertel dauerte es auch, bis der Drops gelutscht war. 27:12 und 18:4 waren nicht nur die ersten beiden Viertelergebnisse, sondern auch der Grundstein für einen nie gefährdeten Sieg. Die zweite Halbzeit war dagegen nur noch ein reines Schaulaufen mit einer phasenweise nicht mehr existenten Defense. So musste man sich mit einem 21:21 und 17:17 begnügen und verpasste aufgrund mangelnder Einstellung einen möglichen höheren Sieg.
Somit kommen wir zum delikateren Teil des Spieltages, der dritten Halbzeit im Cafehaus Wiacker mit dem Quadrupel Vazhayil, Große-Lahr, Büch, Hartmann. Bei einer beherzt geführten Runde Schnipp-Schnapp wurden verputzt: 2 Portionen Bratkartoffeln mit reichlich Speck, ein hauchdünner mediterraner Flammkuchen, ein stück Havannatorte und eine Knusperecke mit Sahne und Blaubeeren. Dazu 4 Rüdesheimer Kaffee (in Fachkreisen Rüdelbömmer Schädelklopper genannt), 2 Riesling und ein Williams. Und ne Latte nebst zwei Coken. Das war der noch schönere Teil der Auswärtsfahrt nach Dortmund.
Am morgigen Montag geht es dann zum Spitzenspiel gegen den ebenfalls noch ungeschlagenen Tabellenführer TuS Wellinghofen. Trainer Büch zeigt sich aber wenig zuversichtlich: „Mal schauen, was sich da für uns ergibt. Wiacker dürfte schon zu haben. Ich hoffe wir finden etwas Adäquates.“

Schmidt 25 (1), Büch 23, Barczewski 15 (1), Genge 6, Hartmann 4, Günther 4, Vazhayil 2, Große-Lahr 2, Voß 2, Koslowsky, Sudmöller
 Bezirksliga | 09.10.2011 | TVE Barop 2 - Herner TC 2 | 65:69
Zweites Spiel, zweiter Sieg. Aber auch gegen Barop war wenig Glanz im Spiel der Zweiten des Herner TC. Immerhin aber stimmte die Moral, sodass am Ende ein 69:65 Arbeitssieg zu Buche stand. Die Büch-Fünf fand schwer ins Spiel. Über 9:3 und 16:7 konnte sich Barop Stück für Stück absetzen. Erst im zweiten Spielabschnitt fand das Team besser ins Spiel. In der 6. Minute des zweiten Viertels gelang der Ausgleich. Da in den letzten 4 Minuten aber nur ein Feldkorb gelang, ging es mit einem 6-Punkte-Rückstand in die Kabine.
Im dritten Viertel passierte nicht viel Nennenswertes und immerhin versprach der knappe Rückstand eine spannende Schlussphase. Die Umstellung auf eine Manndeckung legte in dieser Phase den Grundstein für den Erfolg. 8 schnelle Punkte in Folge brachten sogar die erste Führung im Spiel und beim Stand von 63:51 schien der HTC 3 Minuten vor Spielende schon als Sieger festzustehen. Doch einfache Fehler im Ballvortrag ermöglichten Barop noch einmal 8 schnelle Punkte. So stand am Ende ein knapper 69:65 Sieg auf der Anzeigetafel.
Trainer Büch zeigte sich dennoch zufrieden: „In der entscheidenden Phase stimmte die Einstellung der Mannschaft. Und auch die Flügel, allen voran Jens Scheibe, konnten heute mehr überzeugen, als noch in der Vorwoche.“

Schmidt 20, Scheibe 18, Büch 18, Große-Lahr 5,Hartmann 4, Voß 2, Vazhayil 2, Günther
 Bezirksliga | 01.10.2011 | Herner TC 2 - TSC Eintracht Dortmund| 71:57
Zum Auftakt der neuen Bezirksligasaison gelang dem Herner Basketballduo Büch/Schmidt ein knapper 58:57 Sieg gegen die Eintracht aus Dortmund. Da beim Basketball aber bekanntermaßen mehr als zwei Leute mitspielen, fiel der Sieg dann doch nicht ganz so knapp aus. Immerhin 13 Punkte steuerte der Rest der Mannschaft bei. Allerdings waren dies dann die ganz wichtigen Punkte. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte nicht Jens Scheibe durch seine zwei Punkte die Viertelpausenführung auf 25:17 hochgeschraubt. Und ohne die 3 Punkte, die sich Jobin Vazhayil und Mad-Max Große-Lahr im zweiten Viertel teilten, wäre der Gegner vielleicht noch mit mehr Zuversicht aus der Kabine gekommen. Im dritten Spielabschnitt war es dann Kristof Hartmann ganz allein, der mit 4 Punkten den HTC im Spiel hielt, um dann im letzten Spielabschnitt wiederum mit Jens Scheibe gemeinsam die entscheidenden 4 Punkte zum 71:57 Sieg einzutüten.

1. Viertel: 25:17
2. Viertel: 18:11
3. Viertel: 15:18
4. Viertel: 13:11


Schmidt 31 (7 Dreier), Büch 27, Hartmann 6 (1), Scheibe 4, Vazhayil 2, Große-Lahr 1, Voß, Barczewski


PS: 7 Minuten brauchten Schmidt und Büch, um mehr Punkte zu erzielen, als der Rest der Mannschaft. Dazu der Trainer:"Ausbaufähig." Wen er damit wohl meinte...
 12.04.2011 Landesliga 5 Herren
BSC Kamen - Herner TC 84:61 (14:23) (14:24) (21:15) (12:20)

Klassenerhalt mit hohem Preis

A. Konsek 17, L. Wenzel 15, F. Wenzel 15, Biermann 14, Pajonk 9, D. Konsek 8, T. Wenzel 2, Korscheck, Nowak, Winkelmann.

Mit einem verdienten Sieg am letzten Spieltag konnte sich die zweite Herrenmannschaft endgültig den Klassenerhalt sichern und die Saison auf dem 9. Platz beenden. Von Beginn an dominierte der HTC das Spiel. In der Defense konnten zahlreiche Pässe abgefangen werden und auch im Angriff wurden immer wieder Akzente gesetzt. Bereits nach sechs Minuten hatten die Gäste einen 10 Punkte Vorsprung, zu Halbzeit lag Herne mit 47:28 in Front. Bis auf das dritteViertel konnten alle Spielabschnitte klar gewonnen werden, Felix Wenzel setzte im letzten Angriff mit einem Tip-In den Schlusspunkt zum 84:61. Trainer Martin Brackmann konnte vermehrt durchwechseln, nur für Jascha Korscheck war die Partie nach 5 Minuten beendet. In einer Defense-Aktion fiel der Flügelspieler ohne Fredeinwirkung so unglücklich aufs Knie, dass er sich einen Riss des Kreuzbandes und des Meniskus zu zog und noch am Montag operiert werden musste. Zwar konnte sein Ausfall kompensiert werden, der Sieg war damit trotzdem teuer erkauft. Die Mannschaft wünscht Jascha auf diesem Wege schnelle Genesung!
 06.04.2011 Landesliga 5 Herren
Herner TC - TSG Dortmund Schüren 68:73

Konsek A. 19, Wenzel L. 16, Wenzel F. 11, Pajonk 6, Badziong 5, Korscheck 3, Mwamba 2, Konsek D, Wenzel T, Winkelmann, Westerhaus.

Herner TC - TV Werne BB 60:66

Wenzel L. 15, Wenzel F. 11, Korscheck 8, Konsek A. 8, Wenzel T. 6, Winkelmann 4, Badziong 3, Mwamba 3, Konsek D. 2, Nowak.
 28.02.2011
BG Lünen - Herner TC 86:75

Wenzel F. 18, Wenzel L. 15, Biermann 11, Wenzel T. 11, Korscheck 9, Pajonk 8, Konsek D. 2, Westerhaus 1, Badziong, Mwamba, Winklemann.

Ausrutscher mit Folgen
 13.03.2011 Landesliga 5 Herren
Herner TC – VfL Bochum 63:60 (15:16) (11:24) (16:14) (21:06)

Derbysieg mit wichtigen Punkten für den Klassenerhalt

Lukas Wenzel 21, Alexander Konsek 11, Westerhaus 8, Felix Wenzel 6, Biermann 4, Pajonk 3, Winkelmann 3, Badziong 2, Dominikus Konsek 2, Korscheck 1, Nowak, Tobias Wenzel.

Knapp, aber verdient schlägt die Zweite Herrenmannschaft des HTC den Erzrivalen VfL Bochum nach einer grandiosen Aufholjagd. Da in der laufenden Saison wohl die letzten drei Teams in die Bezirksliga absteigen müssen, ist der Sieg vor den wichtigen Spielen gegen Lünen, Schüren und Kamen somit umso wichtiger.
Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der jedoch zunächst die Gäste, nach einem ausgeglichenen ersten Viertel, Oberwasser bekamen und sich zur Halbzeit mit 14 Punkten absetzten konnten. Zu viele Unkonzentriertheiten im Abschluss und zu wenig eigene Rebounds ermöglichten den Bochumern einfache Ballgewinne, die diese auch in Punkte um zu setzten wussten. Nach dem Seitenwechsel stabilisierte sich dann das Herner Spiel, in der Offensive wurde vermehrt zum Korb gezogen und gegnerische Fouls provoziert. Mit 12 Punkten Differenz zu Gunsten des VfL ging es ins Schlussviertel. Und dieses sollte dem HTC gehören: Ganze vier Minuten gelang den Bochumern kein einziger Punkt, die Herner Defense agierte aggressiv und kam immer wieder zu Ballgewinnen. Im Angriff punktete das Team zunächst über die Center, ehe die Lukas-Wenzel-Show begann. Mit drei Dreiern in Folge zerlegte er die Bochumer Führung im Alleingang, ehe Martin Westerhaus zwei Minuten vor Schluss per Korbleger zum 59:59 ausglich. Bochum nahm die Auszeit, Herne beschloss, konzentriert die Uhr runter zu spielen und sicher zu punkten. Kaum war die Auszeit vorbei, war dieser Vorsatz auch schon wieder vergessen und zwei unnötige Ballverluste ließen die Bochumer noch mal zu Chancen kommen. Doch erneut war auf die Herner Verteidigung Verlass: Bis auf einen Freiwurf brachte Bochum nichts mehr zu Stande, der HTC aber konnte mit zwei Fastbreaks durch Felix und Lukas Wenzel den Sieg perfekt machen.
Nun gilt die volle Konzentration der Partie in Lünen am nächsten Samstag, ehe zwei Heimspiele gegen Werne und Schüren auf dem Programm stehen.
 08.03.2011 Landesliga 5 Herren
Schwerter TS – Herner TC 83:58

Korscheck 12, Alexander Konsek 10, Felix Wenzel 9, Biermann 8, Badziong 10, Lukas Wenzel 4, Tobias Wenzel 4, Winkelmann 2, Pajonk, Dominikus Konsek.

Beim Schwerter TS musste die Mannschaft einen Rückschlag hinnehmen: Im ersten Viertel dominierten die Herner die Gastgeber noch nach belieben, konnten die Systeme erfolgreich durchspielen und alles sah nach einem Auswärtssieg aus. Dann aber wurde die Verteidigungsarbeit eingestellt; die Nr. 13 des Schwerter TS drehte das Spiel mit vier Dreiern in drei Minuten quasi im Alleingang. Der Faden war verloren, auch nach dem Seitenwechsel gingen beide Viertel an die Hausherren. Nun gilt es, nach vorne zu schauen: Mit dem VfL Bochum ist am Sonntag der Erzrivale zu Gast, danach kommen die Schlüsselspiele gegen die Abstiegskonkurrenten wie Lünen, Schüren und Kamen. Behält das Team dort die Nerven, sollte der Klassenerhalt machbar sein...
 22.02.2011 Landesliga 5 Herren
Herner TC – LTV Lippstadt 64:52

Wenzel L. 15, Badziong 8, Biermann 8 Wenzel F. 8, Winkelmann 8, Westerhaus 7, Korscheck 6, Karpinski 2, Nowak 2, Mwamba, Pajonk, Wenzel T.

Ein ganz wichtiger Sieg gelang der zweiten Herrenmannschaft am Wochenende im Abstiegskampf gegen den LTV Lippstadt. Durch den 64:52 Sieg konnten nicht nur wichtige drei Punkte, sondern auch der direkte Vergleich gegenüber Lippstadt nach der Niederlage im Hinspiel (76:73) gesichert werden.
Der HTC begann konzentriert, agierte in der Defense mit einer Mann-Mann Verteidigung und konnte im Angriff trotz wechselnder Verteidigung der Gäste kontinuierlich punkten. Nur einige Unkonzentriertheiten im Abschluss verhinderten eine höhere Führung zur Halbzeit. Dann kam das berüchtigte dritte Viertel. Statt den Vorsprung zu verwalten gönnten die Herner nun den Gästen immer wieder einfache Ballgewinne durch schlampige Pässe oder verfrühte Abschlussversuche. Lippstadt konnte verkürzen, aber nicht ausgleichen, doch der sichere Sieg geriet mehr und mehr in Gefahr. Deipunktwürfe von Lukas Wenzel und der konsequent zum Korb ziehender Jascha Korscheck hielten das Team in dieser Phase im Rennen. Im vierten Viertel wechselte Trainer Martin Brackmann noch einmal kräftig durch, um den konditionellen Druck aufrecht zu erhalten. Letztlich riss sich das Team in den Schlussminuten zusammen und konnte den Vorsprung noch mal entscheidend ausbauen. Ein guten Einstand feierte auch Neuzugang Martin Westerhaus, der sich oft unter den Brettern in Szene setzten konnte. Nächsten Samstag geht es zum Schwerter TS, wo der nächste Sieg eingefahren werden soll.



 18.02.2011 Landesliga 5 Herren
Ergebnisse der letzten Partien:

HTC – SV Derne 74:77 (20:15) (11:20) (12:27) (31:15)

Konsek A. 27, Wenzel L. 23, Biermann 9, Karpinski 4, Korscheck 4, Wenzel F. 2, Wenzel T. 2, Winkelmann 2, Badziong, Mwamba, Nowak.

TV Barop – Herner TC 78:76 (26:23) (12:28) (22:17) (18:08)

Wenzel L. 31, Korscheck 12, Konsek A. 11, Wenzel T. 10, Wenzel F. 8, Mwamba 4, Nowak.

Wie gewonnen, so zerronnen…
 30.01.2011 Landesliga 5 Herren
CVJM Berghofen - Herner TC 88:58 (21:14) (30:08) (17:17) (20:19)

Korscheck 14, Winkelmann 12, Badziong 10, Wenzel Lukas 9, Wenzel Tobi 8, Wenzel Felix 2, Biermann 1, Mwamba, Nowak

Ohne Chance beim Tabellenführer

Chaotisch begann das Spiel der Zweiten Herren beim Tabellenführer CVJM Berghofen. Erst funktionierte die 24-Sekunden Uhr nicht, dann lief die Hauptuhr rauf, statt runter. Davon ließ sich der HTC wohl anstecken, denn in den ersten Spielminuten funktionierte nichts im Herner Spiel. Die Defense funktionierte mehr schlecht als recht und im Angriff klappte überhaupt nichts. Berghofen presste von Beginn an und nutze die physische Überlegenheit auch im Angriff eiskalt aus. Nach 10 Minuten war der Rückstand noch im Rahmen, im zweiten Viertel brach der HTC dann komplett ein. Mit 30:08 ging das Viertel an die Hausherren, der HTC brachte nur Stückwerk zusammen. Erst der Pausenpfiff brachte die Wende. Deutlich konzentrierter ging das Team nun zu Werke, spielte die Angriffe konsequenter aus und konnte auch über die Systeme punkten. Damit wurde der freie Fall gestoppt, sodass beide Viertel ausgeglichen gestaltet werden konnten. Skandalös bleibt, dass die Schiedsrichter Felix Wenzel nach zwei technischen Fouls in Folge nicht mehr spielen ließen, was nach dem Regelwerk aber nur nach zwei unsportlichen Fouls möglich ist. Eine solche Schiri-Leistung ist der Landesliga wirklich nicht würdig; ob das zweite Viertel mit dem Herner Kapitän besser ausgefallen wäre, bleibt aber spekulativ.

Herner TC - BSC Kamen 78:73 (18:12) (17:22) (20:17) (23:22)

Felix Wenzel 20, Lukas Wenzel 18, Tobias Biermann 12, Alex Konsek 12, Lars Winkelmann 9, Benedikt Badziong 4, Tom Knobloch 2, Blly Mwamba 1, Dennis Nowak, Domenikus Konsek.

TSG Schüren - Herner TC 57:52 (12:12) (12:08) (21:16) (22:15)

Wenzel L. 14, Wenzel F. 7, Badziong 7, Karpinski 6, Konsek A. 5, Biermann 5, Winkelmann 4, Mwamba 1, Nowak.
 14.12.2010 Landesliga 5 Herren
TV Werne BB – Herner TC 79:58

Felix Wenzel 27, Lukas Wenzel 8, Korscheck 7, Biermann 6, Winkelmann 4, Tobias Wenzel 2, Mwamba 2, Pajonk 2, Nowak.

Mit leeren Händen kam die Zweite Herren des HTC am Sonntagabend aus Werne zurück. Ohne die Konsek-Brüder war die Mannschaft besonders auf den Center-Positionen einfach zu dünn besetzt. Dabei sah es zu Beginn noch recht gut für den HTC aus: Das erste Viertel konnte knapp gewonnen werden (24:27), der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen und in der Defense wurde effektiv gearbeitet. Dann aber stellte Werne die Defense auf eine Zonen-Verteidigung um und prompt klappte bei den Gästen nichts mehr. Nur durch Einzelaktionen konnte gepunktet werden, wobei Felix Wenzel wiederholt Verantwortung übernahm und das Team durch Dreipunktwürfe im Spiel hielt. Zur Halbzeit betrug das Defizit somit 7 Punkte (46:39). Nach der Halbzeitpause rappelte sich die Mannschaft zwar noch mal auf, lief aber fortan weiter einem Rückstand hinter her. Auf Grund erhöhter Foulbelastung musste zudem in der Defense vorsichtiger agiert werden. In den letzten vier Minuten gelang dann noch mal eine Mini-Aufholjagd, die sich auf das Ergebnis jedoch nur kosmetisch auswirkte.
Bereits am Donnerstag fährt die Mannschaft zur TSG Dortmund Schüren, wo sie weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren will. Gelingt am Donnerstag ein Sieg in Dortmund, scheint eine Überwinterung auf einem Nichtabstiegsplatz sicher.
 08.12.2010 Landesliga 5 Herren
Herner TC – BG Lünen 94:82

Biermann 21, Felix Wenzel 16, Domenikus Konsek 14, Felix Maraun 13, Lukas Wenzel 12, Tobias Wenzel 6, Büch 5, Nowak 4, Alexander Konsek 3, Badziong, Korscheck, Mwamba.

Ihren zweiten „echten“ Sieg konnte die Zweite Herrenmannschaft des Herner TC am Sonntag gegen die BG Lünen einfahren. Nach der überraschenden 20:0 Wertung des Schwerte-Spiels zu Gunsten des HTC ist der Erfolg somit umso wichtiger im Abstiegskampf. Beide Teams eröffneten die Partie hektisch und mit schwacher Defense, was bereits einen Spielstand von 26:34 zu ersten Viertelpause hervor brachte. Im zweiten Durchgang konnten die Gastgeber den Rückstand verkürzen, zur Halbzeit lag der HTC mit zwei Punkten hinten (45:47).
Nach dem Seitenwechsel legte der HTC dann aber eine Schüppe drauf, um die Partie frühzeitig für sich zu entscheiden. Besonders Felix Maraun, der mit Tobias Büch aus der dritten Herrenmannschaft dem Brackmann-Team aushalf, konnte mit 10 Punkten allein im dritten Viertel einen entschiedenen Beitrag zur weiteren Aufholjagd zu leisten. Trotzdem reichte es nach 30 Minuten nur zum Ausgleich (64:64), das letzte Viertel musste die Partie entscheiden. Der HTC agierte nun weiter konzentriert, auch wenn die Defense weiter zu viele Dreipunktwürfe der Gäste zuließ. Im Angriff wurde konsequent gepunktet, diesmal nicht nur durch freie Würfe sondern auch über das Centerspiel. Beim Spielstand von 90:76 wechselte Trainer Martin Brackmann noch mal kräftig durch, doch selbst ein kleiner Bruch im Spiel konnte den Sieg nicht gefährden. „Ich freue mich, dass unser Scoring sich diesmal auf mehrere Akteure verteilt. Ein großes Dankeschön an Tobi und Felix fürs Aushelfen, beide haben sich super integriert. Sehenswert war aber auch Tobias Biermanns Freiwurfairball, der der Mannschaft die Weihnachtskiste sichert“, so der Coach resümierend.

 01.12.2010 Landesliga 5 Herren
VfL Bochum – Herner TC 101:75

Wenzel Felix 27, Wenzel Tobias 14, Korscheck 9, Wenzel Lukas 9, Winkelmann 7, Pajonk 6, Mwamba 2, Biermann, Konsek Domenikus.

10 Minuten hui – 30 Minuten pfui

Nur im ersten Viertel konnte die Zweite Herren des HTC am Sonntag am Lohring in Bochum überzeugen. Mit einem 7:0 Lauf startete die Mannschaft in die Partie und gewann das erste Viertel souverän mit 12:22. Was folgte war ein Albtraum für die junge Landesligamannschaft: Insgesamt neun Dreier schenkten die Bochumer den Gästen allein im zweiten Viertel ein, davon vier binnen zwei Minuten. Die Partie war schneller gedreht als der HTC gucken konnte und da weder die Defense umgestellt noch im Angriff ausreichend gepunktet wurde war der Rückstand von zehn Punkten zur Halbzeit (50:40) noch dankbar. Doch statt nach der Pause eine Wende herbei zu führen, ließ Herne die Gastgeber weiter gewähren. Traf der VfL nicht von außen, wurde über die Center gepunktet. Herne war dank fragwürdiger Pfiffe arg foulbelastet und konnte nur noch handzahm dagegen halten. Das Foulverhältnis von 20:30 zu Ungunsten des HTC spricht Bände, gleich vier Herner Spieler wurden mit 5 Fouls vorzeitig zum Zuschauen verdammt. Insgesamt fiel die Niederlage trotzdem zu hoch aus. In den nächsten Spielen gilt es nicht nur Kampf, sondern auch mehr Spielintelligenz zu zeigen um die Abstiegsränge endlich zu verlassen.
 18.11.2010 Landesliga Herren
Herner TC – Schwerter TS 70 : 87

Wenzel Felix 24, Wenzel Lukas 21, Konsek 8, Winkelmann 6, Wenzel Tobias 5, Pajonk 4, Knobloch 2, Badziong, Korscheck, Mwamba, Nowak.

Wie gewonnen so zerronnen

Bis zur Halbzeit sah es nach dem zweiten Saisonsieg für die Zweite Herren aus, danach stellte der HTC das Spiel ein und ermöglichte den Gästen binnen vier Minuten die Partie zu drehen.
Dabei sah es zu Spielbeginn viel versprechen aus. In der Defense wurde konsequent gearbeitet und im Angriff über Fastbreak oder fein sauber durchgespielte Systeme fleißig gepunktet. Besonders die Wenzel Brüder sorgten mit sicherem Händchen für den Gewinn des ersten Viertels (18:12). Im zweiten Viertel konnte das Team dann kollektiv punkten und das Centerspiel mehr einbinden, mit fünf Punkten Vorsprung ging es in die Kabinen. Danach lief nichts mehr zusammen wie vorher. Schwerte eröffnete das Viertel mit sieben Punkten in Folge, die Partie war wieder völlig offen. Der HTC konnte zwar noch mal mit fünf schnellen Punkten kontern, dann aber waren die Gäste am Drücker. Immer wieder gelang es den Schwertern, frei Schützen zu isolieren und einfache Punkte heraus zu spielen. Fanden die Würfe nicht ihr Ziel, punkteten sie über die Center. Herne schaffte es nicht mehr diese Angriffe zu kontrollieren, die eigenen Würfe fanden nicht mehr den Weg in die Reuse. Schwerte konnte immer weiter davon ziehen, als Felix Wenzel mit seinem 5. Foul vom Feld musste, war die Partie gelaufen. „Leider haben wir es nicht geschafft, schnell genug von Offense auf Defense umzustellen, das hat uns viele Punkte gekostet. Wenn einem dann auch im Angriff nichts geling, ist die Niederlage schnell erklärt“, so Coach Martin Brackmann.

 09.11.2010 Landesliga 5 Herren
LTV Lippstadt – Herner TC 2 76:73 (20:19) (21:10) (18:24) (17:20)

Wenzel, Lukas 14, Wenzel Tobias 14, Wenzel Felix 13, Konsek Alex 12, Pajonk 6, Badziong 5, Korscheck 3, Biermann 2, Winkelmann 2, Konsek Domenikus, Mwamba, Nowak

Knapp daneben ist ach vorbei

Um drei Punkte schlitterte die Zweite Herren des HTC am Sonntag am zweiten Sieg vorbei. Nach einem engen Beginn leistete sich das Team von Trainer Martin Brackmann im zweiten Viertel einen Durchhänger, der den Gastgebern einen komfortablen Vorsprung ermöglichte. Mit 12 Punkten Rückstand ging es in die Kabine, in der die taktische Marschroute für den zweiten Durchgang besprochen wurde. Mit der anschließenden Mann-Mann Verteidigung konnten zahlreiche Ballgewinne erobert werden, besonders Lukas Wenzel gelangen durch Steals einfache Punkte. Zu Beginn des letzten Viertels betrug der Rückstand nur noch sechs Punkte. Nach zwei Minuten war der HTC auf zwei Punkte ran, ehe die Gastgeber eindrucksvoll zurückschlugen. Binnen 30 Sekunden schenkten sie den Herner drei Dreier in Folge ein, die Aufholjagd musste von vorn beginnen. Doch der HTC steckte nicht auf, kämpfte sich bis auf zwei Punkte in der letzten Minute wieder heran, doch die Mühen blieben ohne Lohn. Zwar stoppten die Herner nach jeden Ballbesitzwechsel mit schnellen Fouls die Uhr und zwangen die Lippstädter an die Freiwurflinie, diese blieben jedoch eiskalt und verwandelten die nötigen Würfe um die Herner Niederlage zu besiegeln. Trainer Brackmann: „Ich kann der Mannschaft nicht vorwerfen, nicht gekämpft zu haben. Letztlich haben die individuellen Fehler und die vielleicht zu späte Defense-Umstellung den Ausschlag zu unseren Ungunsten gegeben. Nun heißt es, die Fehler zu minimieren und gegen Schwerte wieder eine Kampfleistung zu zeigen“.
 02.11.2010 Landesliga 5 Herren
Herner TC – TVE Dortmund Barop 55:101

Konsek Alex 10, Wenzel Felix 8, Korscheck 7, Biermann 6, Wenzel Lukas 4, Wenzel Tobias 4, Winkelmann3, Pajonk 2, Konsek Domenikus, Knobloch, Mwamba

ohne Worte

 03.10.2010 Landesliga 5 Herren
SV Derne 3 – Herner TC 2 72:78 (18:14) (26:23) (10:23) (18:18)

Wenzel F. 27, Konsek D. 13, Badziong 8, Biermann 7, Wenzel L. 7, Korscheck 6, Konsek A. 5, Wenzel T. 5, Pajonk, Winkelmann

Zweite feiert ersten Sieg im dritten Spiel

Mit einer starken Teamleistung konnte die zweite Herrenmannschaft am Sonntag in Dortmund den ersten Sieg einfahren. Völlig verdient schlug die Mannschat von Trainer Martin Brackmann den SV Derne mit 72:78. Dabei lief die Mannschaft lange einem Rückstand hinterher. Drei Minuten brauchte es, bis Bennedikt Badziong den ersten Treffer versenkte, da lag der HTC bereits mit 0:6 hinten. Langsam stabilisierten sich die Angriffe der Herner, der Rückstand schwankte zwischen zwei und acht Punkten. Mitte des zweiten Viertels lag dann der Ausgleich in der Luft (29:27, 5. Minute), ehe Dortmunds Spieler Nr. 11 mit zwei Dreiern in Folge vorzeitige Herner Glücksmomente zerstreute. Es folgte ein kleiner Bruch im Herner Spiel, sodass sich Derne zur Halbzeit wieder auf sieben Punkte absetzten konnte (44:37). Dann aber war der HTC am Drücker. Mit einem Dreier von Felix Wenzel zum Auftakt des dritten Viertels und einem 12 Punkte Run in der Folge drehte Herne das Spiel binnen zwei Minuten. Die Führung gab der HTC danach nicht wieder her, clever wurde die Uhr herunter gespielt und auch die Fouls der Dortmunder konnte die Mannschaft an der Freiwurflinie endlich in Punkte ummünzen. Letztlich kann sich die Zweite über die ersten Punkte freuen, auch wenn es weiter gilt an individuellen Schwächen und Abspracheproblemen zu arbeiten.
 28.09.2010 Landesliga 5 Herren
Herner TC – CVJM Berghofen 55:90 (15:18) (15:24) (11:22) (14:26)

Wenzel F. 14, Wenzel L. 10, Konsek A. 8, Biermann 7, Korscheck 7, Knobloch 6, Wenzel T. 2, Winkelmann 1, Badziong, Konsek D., Mwamba, Nowak

Zweite zahlt weiter Lehrgeld

Auch im zweiten Spiel zahlte die Zweitvertretung des HTC am Sonntag Lehrgeld. Gegen den CVJM Berghofen konnte das Team nur im ersten Viertel mithalten, danach setzten sich die Gäste immer weiter ab. Viele individuelle Fehler ermöglichten einfache Punkte, in der Offensive fehlte häufig die letzte Konzentration im Abschluss. Mit einem 10 Punkte Run zum Ende des zweiten Viertels konnte Berghofen einen Vorsprung schaffen, dem der HTC immer hinterher lief. Zwar wurde in der Defense meist gut gearbeitet, das Team schaffte es jedoch nicht, die Ballgewinne in Punkte um zu münzen. Auch die zahlreichen Chancen von der Freiwurflinie konnte die Mannschaft nicht nutzen (FwQ 48%). Am Schluss stand die zweite Niederlage zu Buche, die auch in dieser Höhe so nicht nötig war.
 14.09.2010 Landesliga 5 Herren
SSV Hamm - Herner TC 2: 112:59

Saisonstart verpatzt - ohne Worte