3. Herren Übersicht:  Spielberichte | Spielplan | Kader | Mannschaftsfotos
 ENDSPIEL
Ein richtiges Endspiel zum Saisonfinale können die Zuschauer am kommenden Samstag (02.04.2011) um 18.00 In der Mont-Cenis-Arena bestaunen. Am vorletzten Spieltag treffen mit dem TV Gerthe (2.) und der Dritten (1.) die beiden domininantesten Mannschaften der Bezirksligasaison aufeinander. So war es auch Gerthe, die der Büch-Fünf die bisher einzige Niederlage beibringen konnte. Es wäre schön, wenn sich zum Derby-Klassiker die Ränge mal wieder richtig füllen würden.
 Bezirksliga | 26.03.2011 | Herner TC 3 - Dortmund Wickede | 82:73 n.V.
HTC 3 vs. TSC Eintracht Dortmund 82:73 n.V.
Dritte Herren quälen sich zum Sieg

Einen vermeintlichen Pflichtsieg wollte die dritte Herren gegen den Tabellenfünften TSC Eintracht Dortmund einfahren, dabei möglichst früh für klare Verhältnisse auf dem Feld sorgen und so vor dem Spitzenspiel gegen Gerthe in der nächsten Woche noch mal Selbstvertrauen tanken.
Diesem Anspruch konnten die Mannen um Trainer Büch jedoch zu keinem Zeitpunkt gerecht werden und so steht unter dem Strich ein Arbeitssieg nach Verlängerung.
Doch zur Chronologie der Geschehnisse.
Ohne die verletzten Stammkräfte Scheibe (Bänderriss) und Vazhayil, der sich noch von den Folgen seines letzten Coiffeurtermins bei Udo Walz erholen musste, begann der HTC mit der Startaufstellung Büch, Schmidt, Trettkowski, Große-Lahr und Sudmöller und mit einer Manndeckung, die mit der Aggressivität und Gedankenschnelle einer besoffenen Schnecke zu Werke ging.
Mit 19:21 ging folgerichtig das erste Viertel verloren und spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte allen Beteiligten klar sein sollen, dass das Spiel kein Selbstläufer werden würde.
Zwar wurde zum zweiten Viertel, die Verteidigung auf eine Zone umgestellt, um so diesen Spielabschnitt für sich zu entscheiden und mit einer Führung in die zweite Spielhälfte zu starten, allerdings war es nun die Offensive, die mit mageren 14 Punkten enttäuschte .
Vor allem die Herner Distanzschützen hatten einen gebrauchten Tag erwischt (kein Treffer jenseits der Dreipunktelinie) und konnten die unter den Brettern agierenden Schmidt, Büch und Maraun nicht unterstützen. Auffälligster Herner Spieler zu diesem Zeitpunkt, war Maraun, der im zweiten Viertel 10 der 14 Herner Punkte erzielen konnte.
In der Hoffnung, dass man eigentlich nicht viel schlechter Basketball spielen könne, ging man mit einem 2 Punkterückstand in die zweite Hälfte.
Was nun folgte, kann gar nicht nach dem Geschmack von Trainer Büch gewesen sein. Die Dortmunder kamen mit einem 7:1 Run gut ins Spiel und konnten auch in Folge von der pomadigen Verteidigung der Herner oft nur durch Fouls gestoppt werden, so dass sie über Freiwürfe zu vielen einfachen Punkten kamen. Verlegte Korbleger in der Offensive und dumme Fouls in der Verteidigung Hernes, ließen den Dortmunder Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 12 Punkte anwachsen (51:39). Spätestens jetzt musste auch der letzte Herner Spieler erkennen, dass dieses Spiel sang und klanglos verloren gehen würde, sollte man nicht schnellstens aufwachen und sich ins Spiel zurück kämpfen.
Angeführt von Ulf Schmidt (12 Punkte im vierten Viertel), der mit 3 Körben in Folge das Signal zur Aufholjagd gab, nahm Herne endlich das Spiel an und begann als Mannschaft zu agieren und zu fighten. Der Ball wurde vorne herumgepasst und hinten wurde für den Mitspieler gelaufen.
Vier Minuten vor Schluss übernahm Herne durch einen Korb und zwei Freiwürfe von Schmidt erstmalig seit dem zweiten Viertel wieder die Führung zum 60:57. Allerdings war es nun die Dortmunder die nicht zurücksteckten und mit einem 7: 2 Lauf, zwei Minuten vor Schluss die Führung übernahmen. Auf der Zielgeraden fanden die Herner Distanzschützen gerade rechtzeitig nun doch noch einen Schluck Zielwasser und konnten durch Dreipunktewürfe von Große-Lahr und Trettkowski mit 2 Punkten in Führung gehen.
Diese konnte durch Dortmund 14 Sekunden vor Spielende noch einmal egalisiert werden. Herne verpasste es nun eine Auszeit zu nehmen, um so einen letzten geordneten Angriff vorzutragen, die Uhr tickte herunter und mehr als ein „Notwurf“ brachte Herne nicht zu Stande.
Also fünf Minuten nachsitzen. Immerhin ein Novum in dieser Saison.
Endgültig aufgewacht und entschlossen dieses Kampfspiel zu einem positiven Ende zu bringen, führte Spielertrainer Büch mit sicherem Händchen von der Freiwurflinie und 8 Punkten in der Verlängerung seine Mannschaft letztlich doch noch zum 82:73 Sieg.
Aber seinen Jungs hatte Büch noch einiges mit auf den Weg zu geben:
„Heute habe ich ein K(r)ampfspiel meiner Mannschaft gesehen, bei der wir mit einem blauen Auge davongekommen sind. Meinen Respekt an Dortmund! Lange Zeit sah es gar nicht gut aus für uns, aber wir haben die Kurve gerade eben noch einmal bekommen. Sollten wir uns aber nicht in allen Bereichen deutlich steigern, wird im Saisonfinale gegen hochmotivierte Gerther kein Blumentopf zu gewinnen sein. Die Vorstellung heute gegen Dortmund, sowie die Hinspielniederlage gegen Gerthe, sollten uns da Warnung und Motivation genug sein. Ich hoffe meine Mannschaft hat nun verstanden, dass man -egal in welcher Liga- auch bereit sein muss, Einsatz und Energie in das Spiel zu investieren. Sich hinzustellen und einzureden so schlecht kann es ja gar nicht weiterlaufen reicht da nicht. “


HTC: Koslowsky, Sudmöller 6, Trettkowski 8/1 Dreier, Barczewski 2, Maraun 13, Mirnes, Große-Lahr 9/1, Schmidt 20, Voß, Günther, Hartmann, Büch 24

FW: 20/27 (74%)
Viertel: 19:21, 14:14, 13:20, 22:13,
Verlängerung: 14:5
 Bezirksliga | 13.03.2011 | Herner TC 3 - Dortmund Wickede | 100:40
Nach dem Ausschlag des Wettradars ermittelt die Polizei wegen ungewöhnlicher Wetteinsätze am gestrigen Sonntag im Raum Herne. Hier ein Auszug aus dem Protokoll:

Im Halbzeitergebnis gibt es zwei 3en.
Wickede erzielt keine 30 Punkte zur Halbzeit.
Herne macht keine 100 Punkte.
Herne hat mindestens 70 Punkte nach dem 3. Viertel.
Jobin trifft den zweiten Freiwurf.
Wer erzielt den nächsten Korb? (Alle Spieler außer Tobi)
Jens erzielt 6 Punkte im dritten Viertel.
Jens erzielt 6 Punkte im vierten Viertel.
Wickedes 12er bleibt ohne Punkte im Viertel (3x).
Muschi macht mindestens 8 Punkte im Spiel.
Sven trifft 3 Dreier in Folge.
Martin ruft etwas durch die Halle, wenn er aus der Kabine kommt.
Roman erzielt einen Korb.
Wer erzielt den 100? (Alle Spieler außer Tobi)
Wickede erzielt keine 40 Punkte.

Welche Wetten gewonnen wurden, liegt im Auge des Betrachters und muss selbst heraus gefunden werden.
 Bezirksliga | 19.02.2011 | SV Dortmund Derne 4 - Herner TC 3 | 69:104
Zu ungewöhnlicher Zeit am Dienstag Abend musste die Dritte zum Auswärtsspiel bei Dortmund Derne 4 antreten. In der „Am-Arsch-der Heide-Halle“ galt es den deutlichen Hinspielerfolg zu wiederholen. Den Namen Halle hat die Basketballscheune in Derne dabei eigentlich nicht verdient. Gerade Kniespezialist Sudmöller machte sich ob des einfach grün angemalten Betonbodens Sorgen um sein Wackelknie. In einer ersten Stellungnahme meldete sich Betonbauer Erwin Kowalske aus Derne zu Wort: „Pah, immer diese verwöhnten Hallensportler mit ihren Gesundheitsbedenken. Mit dem Boden hab ich schon hunderte, ach was, tausende Ställe für Mastvieh gebaut. Und von dem musste bis heute noch kein Stück wegen Kniebeschwerden zum Abdecker.“ Bleibt das zarte Pflänzchen Hoffnung, dass dieses Schicksal auch dem Herner Aufbau erspart bleibt.

Nun aber genug geheult und zum Spiel. Durch eine taktische Variante konnte Trainer Büch Gegner und eigene Mannschaft verwirren. Erst schickte er Sudmöller aufs Feld, musste dann aber doch Hartmann bringen, den er im Zuge einer Freudschen Fehlleistung auf dem Bogen angekreuzt hatte. Und gerade der schoss durch zwei Dreier die erste Führung heraus. Angestachelt die Leistung des Leitwolfes und Publikumlieblings zu übertreffen, legte sich nun auch der Rest der Mannschaft ins Zeug. So stand dann auch eine beruhigende 21-Punkte-Führung nach dem ersten Viertel zu Buche. Da im Anschluss nicht mehr viel Nennenswertes passierte, nun zu den wichtigen Stats.

Kiste 1: Tobi Büch warf einen Freiwurf mit so viel Geühl Richtung Korb, dass dieser gefühlte 100cm vor dem Ring gen Boden sauste. Airball beim Freiwurf, Strafkiste Büch.
Kiste 2: Ein nicht näher zu spezifizierender Fehler Büchs führte nur aufgrund der vom Bierbaron verhängten Strafkiste zu Jubelorgien auf der Bank.
Kiste 3: Fastbreakwunder Sudmöller war es vorbehalten, den 100. Punkt zu finalisieren. Chapeau vor dieser Verantwortungsübernahme angesichts der klammen Finanzlage als Student.
Kiste 4: Ein Spieler, der namentlich nicht genannt werden möchte, fehlt seit Wochen unentschuldigt bei Training und Spiel. Das ab dem dritten Fehltage erforderliche Attest liegt immer noch nicht im Mannschaftssekretariat vor. Daher verhängte der Mannschaftsrat in Abwesenheit des Finanzministers eine Strafkiste für eben diesen. Ein Paradebeispiel für gelebte Demokratie. Er notiere.
Fass 1: Wegen wiederholten Zuspätkommens wurde die inzwischen fällige Gesamtstrafe von Jobin Hood in ein 20-Liter-Fass zusammengefasst. Dieses ist spätestens am und am besten auch genau am 02.04.2011 um 19:30 in der Kabine aufzubauen. Die erste Inspektion des Fasses obliegt gemäß der Statuten dem Dreigestirn Trainer, Bierbaron und Pressewart.

Endergebnis: 104:69
 Bezirksliga | 06.02.2011 | VFL Bochum 2 - Herner TC 3 | 51:71
Welch Duplizität der Ereignisse. Wie schon im Hinspiel entwickelte sich zwischen dem VFL Bochum und dem HTC ein eher unattraktives Spiel. Bochum gelang es kaum durchdachte Angriffe aufs Parkett zu bringen, während sich die Herner mit der Bochumer Ganzfeldpresse schwer taten. Zwar führte die zu keinem einzigen Ballverlust, aber verhinderte doch ein geordnetes Setplay der Mannen von Spielertrainer Büch. So lebte die zerfahrene Partie dann auch von der Spannung. Erst nach dem 17:17 in der 15. Spielminute (!) konnte sich der HTC erst mal etwas absetzen. Doch die hart erarbeitete 9-Punkte-Führung gab man innerhalb von 3 Minuten wieder aus der Hand, sodass der VFL bis zur Pause auf einen Zähler verkürzen konnte. Im dritten Viertel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Der HTC erarbeitete sich eine kleine Führung, nur um innerhalb von einer Minute zum zweiten mal nach der 2:0 Führung Bochums wieder im Hintertreffen zu liegen. Dies schien jedoch ein Weckruf für die Mannschaft gewesen zu sein. In den letzten 3 Minuten des Viertels konnte dann ein 10-Punkte-Vorsprung herausgespielt werden. Gewarnt von den Einbrüchen im bisherigen Spielverlauf und auch der unkonstanten Leistung die gesamte Saison über, wollte man gleich zu Beginn des Schlussabschnittes den Sack zu machen, um eine unnötige Zitterpartie zu vermeiden. Vor allem die Verteidigung stand jetzt sicher und ließ in 7 Minuten nur 2 Feldkörbe zu, sodass die Partie 5 Minuten vor Ende entschieden war (66:45).
 
Der Pressewart hat ein neuen Gedichtszyklus mit dem uninspirierten Titel "Nachtrag zur Strafkistenkartei!" auf den Markt gebracht, der ab morgen beim Buchhändler eures Vertrauens in den Regalen liegt. Hier ein kleines Exzerpt.


Fährt der Schäuble durch den Schnee,
tuts im Portemonnaie
ihm weh.

Schreibt selbst sich besser auf die Liste
und kommet von der Piste
mit ner Kiste.

Wird grämen sich und Worte suchen,
den Pressewart verfluchen.
Mmhh, vielleicht gibt's Kuchen.

Wohl nicht, denn derer gab’s am Samstag Reibe,
man frug sich nur wo Jobin bleibe
auf dass er nu die Kiste 2 auftreibe.

Gebühret ihnen dann der Mannschaft Dank
für den doppelt feinen Trank?
Nö, Samstag sitzen se dann auf der Bank.
 Bezirksliga | 06.02.2011 | Herner TC - Barop 2 | 80:64
Mit Barop traf die Dritte des Herner TC am Sonntag auf einen der stärksten Gegner der Hinrunde. Dementsprechend vorgewarnt begann man die Partie engagiert. Durch ein variables Angriffsspiel und eine sicher stehende Verteidigung ließ man den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Über 16:4 konnte man sich so bis zur 10. Minute auf 30:8 absetzen. Was dann folgte war nicht nur für Trainer Tobias Büch unerklärlich. Anstatt das Spiel vorzeitig zu entscheiden, hatte die Mannschaft anscheinend alles vergessen, was im ersten Viertel zum Erfolg geführt hatte, so dass Barop zur Halbzeit wieder auf 10 Punkte verkürzen konnte.
Nach einem 10:0 Lauf im dritten Viertel war dann allerdings schnell der letzte Widerstand gebrochen und der Sieg wurde letztendlich sicher über die Zeit gebracht.

Büch 24, Trettkowski 15/3, Barczewski 14/3, Maraun 13, Hartmann 4, Mirnes 4, Vazhayil 4, Sudmöller 2, Große-Lahr, Dolata, Günther, Voß
 Hai oder Kuh, das ist hier die Frage.
Herne Südpark Spiel!
Dick und durstig dominiert
jung und hungrig. Noch.
 Bezirksliga | 23.01.2011 | Herner TC - Bochum AstroStars 4 | 96:45
Nur zwei Wochen nach der ersten Saisonniederlage gegen den Tabellenführer aus Gerthe stand für die Drittvertretung des Herner TC erneut ein Spitzenspiel auf dem Programm. Zu Gast in der Mont-Cenis-Arena war der Tabellendritte aus Südpark. Nach dem knappen Hinspielsieg war die Büch-Fünf gewarnt, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Erneut musste Trainer Büch mit Große-Lahr und Sudmöller auf zwei Stammkräfte verzichten. Sudmöller, der zurzeit im Hotelgewerbe tätig ist, konnte nicht rechtzeitig anreisen und Bierbaron Große-Lahr weilte in London. Gerüchteweise soll er die anstehende Prinzenhochzeit mit den benötigten Erdbeeren, Kürbissen und Weihnachtsbäumen ausstatten.
Nach einer kurzen Abtastphase, in der beide Mannschaften hochprozentig trafen, legte der HTC los wie die Feuerwehr. Ein 25:5-Lauf ab der dritten Minute sorgte schon Frühzeitig für eine beruhigende Führung und die Vorentscheidung. Vor allem die Flügel zeigten sich erneut treffsicher. Allein im ersten Viertel fanden 6 Dreier den Weg in die Reuse.
Im zweiten Viertel konnte der Vorsprung zeitweise auf 30 Punkte ausgebaut werden, ehe Südpark zur Pause leicht verkürzen konnte.
Nach der Pause plätscherte das Spiel ohne Höhepunkte vor sich hin. Spielfluss und Spielfreude schienen gänzlich abhanden gekommen zu sein. Für den Schlussabschnitt gab es daher noch mal eine ‚kleine’ Ansprache des Trainers. Diese zeigte auch gleich Wirkung. Durch 19 Punkte in Folge kratzte man noch einmal an der Hundertpunktemarke, verfehlte diese am Ende jedoch knapp.
"Es war schön zu sehen, dass die Flügel ihre gute Form halten konnten. 15 Dreier sind schon eine Marke. Da könnte ich mich dran gewöhnen", zeigte sich Spielertrainer Büch nach dem Spiel zufrieden.

Punkte: Barczewski 19/5, Büch 17, Trettkowski 17/5, Vazhayil 15/3, Schmidt 14/2, Günther 4, Koslowski 3/1, Mirnes 2, Hartmann 2, Scheibe
 Wiedergutmachung gegen Dorstfeld
Herner TC 3 vs. TV Dorstfeld 102:58

Nach der knappen Niederlage im Spitzenspiel gegen den TV Gerthe wollte sich die dritte Herrenvertretung des Herner TC so schnell wie möglich rehabilitieren, was mit einem deutlichen Sieg gegen den TV Dorstfeld auch gelang.
Motiviert startete man in das Spiel und konnte zahlreiche Ballgewinne einfahren, die in diesem Spiel auch endlich einmal in schnelle Fastbreakpunkte umgemünzt werden konnten.
Insbesondere die Herner Spieler Vazhayil und Große-Lahr drückten dabei der Anfangsphase ihren Stempel auf. Als man in der Offensive auch zunehmend die Center gegen die überforderte Dorstfelder Verteidigung in Szene setzen konnte, und zudem die Dreipunkteschützen ihren Rhythmus fanden, war dem Gegner der Zahn rasch gezogen.
Mit einem 50:25 war man zur Halbzeit bereits auf der Siegerstraße.
Wie schon so häufig in dieser Saison aber ließ das Team um Spielertrainer Büch auf zwei gute direkt ein schwaches Viertel folgen (20:20). Nachlässiger in der Verteidigung und mit unkonzentrierten Fehlpässen, die man in dieser Form eigentlich nur vom abwesenden Pressewart kennt, agierte der HTC plötzlich zunehmend pomadig.
Mit der Umstellung auf eine 3:2 Zonenverteidigung und dem Vorsatz im vierten Viertel den treuen Zuschauern noch einmal eine ansprechendere Leistung zu zeigen ging es dann in den Schlussabschnitt, welcher auch mit 32:13 deutlich für sich entschieden werden konnte. Hier gilt es insbesondere „Wackelknie“ Sudmöller hervorzuheben, der mit 4 Dreiern in Folge den „Hunderter“ festmachte. Endlich mal wieder eine Kiste Gerstensaft!
Auch Trainer Büch zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Heute kann man mit dem Team und der gezeigten Leistung zufrieden sein. Das nach dem Gerthespiel verhängte Fernsehverbot hat Wirkung gezeigt und ist hiermit aufgehoben. Hervorzuheben und zu loben sind heute unsere treffsicheren Distanzschützen, wobei sich der neue „Altinternationale“ Markus Barczewski in seinem ersten Spiel für uns hervorragend eingefügt hat und eine ansprechende Leistung gezeigt hat.“
Dem ist nichts hinzuzufügen!

Vazhayil 13(1 Dreier), Sudmöller 16 (4), Büch 21, Schmidt 13, Große-Lahr 17(3), Mirnes 7 (1), Barczewski 10(2), Dolata 2, Koslowski 3
FW: 18/31 (58%)
Viertelergebnisse: 24:15, 26:10, 20:20, 32:13
 Dämpfer nach der Winterpause
Herner TC3 – TV Gerthe 2 61:63

Während es sich der Pressewart in seinem Winter-Chalet auf der Chaiselongue mit einem Tropfen vom Château Lafite vor dem Kamin gemütlich machte (und dies noch „Arbeit“ nennt), fand sich zeitgleich die nur acht Mann starke Truppe von Trainer Büch im Gerther Sportzentrum ein, um dort das Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten TV Gerthe zu bestreiten.
Neben der Abwesenheit des Presseschmierfinken fiel insbesondere die Abwesenheit der Routiniers Sudmöller und Scheibe ins Gewicht.
Gleichwohl ging man mit dem Anspruch des Spitzenreiters in das Spiel den Gerthern zu zeigen wo der Barthel den Most holt. Nicht weniger hochmotiviert traten die vollständig angetretenen Gastgeber auf, wollten sie doch ihrerseits durch einen Heimsieg den dritten Herren des HTC die Tabellenführung abluchsen.
Vor respektabler Zuschauerkulisse entwickelte sich allerdings -wie so häufig bei vermeintlichen Spitzenspielen- eine eher durchschnittliche, wenn auch durchweg spannende Basketballpartie.

Insbesondere in den Anfangsminuten war beiden Teams die Nervosität deutlich anzumerken. Erst in der vierten Spielminute konnten die Herner ihre ersten Punkte von der Freiwurflinie markieren.
Nach einer 4:0 Führung des HTC konnte Gerthe allerdings kontern und sich im Laufe des Viertels auf 16:12 absetzen. Schon in dieser Phase erwies sich die Herner Verteidigung als Manko, welche es den Gästen erlaubte sich von der Dreipunktelinie warmzuschießen. Als Resultat waren 7 kassierte Dreier in der ersten Halbzeit zu verzeichnen.
Am anderen Ende des Feldes mussten sich die Herner vorwerfen lassen, die vorgenommene Marschroute über geordnetes Set-Play immer wieder den Weg zum Brett zu suchen, nicht konsequent bzw. effizient genug umgesetzt zu haben.
Mit einer verdienten 10 Punkteführung der Gerther zur Halbzeit ging es zum Pausentee. Dieser schien den Herner Spielern gemundet zu haben und der 7:0 Lauf innerhalb der ersten Minute des dritten Viertels lies berechtigte Hoffnungen aufkommen das Spiel noch zu drehen.
Es entwickelte sich ein enges Spiel, bei welchem Herne dann zu Beginn des Schlussviertels erstmals wieder in Führung geriet (50:49).
Auf einen Zwischenspurt des TV Gerthe zum zwischenzeitlichen 51:55 fand man die richtige Antwort und konnte sich seinerseits bei zwei Minuten verbleibender Spielzeit auf 4 Punkte absetzen (61:57). Zu früh wähnten sich die Herner allerdings auf der Siegerstraße.
Gerthe konnte in den letzten beiden Spielminuten sieben Punkten in Folge erzielen, während Herne aus seinem Ballbesitz außer Ballverlusten (aufgrund fettiger Kochfinger) und Schrittfehlern nichts zählbares mehr zustande brachte. So siegte am Ende der TV Gerthe in einer immerhin spannenden Bezirksligapartie.
Büch nach dem Spiel: „Die fehlende Vorbereitung betraf Gerthe ganz genauso, und auch den kleinen Kader möchte ich heute nicht als Ausrede gelten lassen. Die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung war sicherlich ebenfalls unglücklich aus unserer Sicht, dennoch: unter dem Strich haben wir uns selber diese Niederlage zuzuschreiben, denn wir sind nicht souverän genug aufgetreten. Ziel der nächsten Wochen wird es sein trotz angespannter Personallage wieder unseren Rhythmus zu finden.“
Anm. d. Red.: Rechnet man ferner den 2,6 Punkteschnitt des urlaubenden Pressewartes zum Endergebnis hinzu hätte Herne in Gerthe ganz klar die Nase vorn gehabt.



Vazhayil 5 (1 Dreier), Voß, Trettkowski 13(1), Maraun 5, Große-Lahr 6 (1), Schmidt 21(1), Mirnes, Büch 11
Freiwürfe: 12/18

Viertelergebnisse: 12:16, 14:20, 20:11, 15:16
 Spielausfall
ACHTUNG: Das morgige Spitzenspiel gegen Gerthe FÄLLT AUS.

Man munkelt was von einer Last, die für Gerthe zu hoch sei.
 Bezirksliga | 11.12.2010 | TSC Eintracht Dortmund - Herner TC | 57:77
The same procedure as last week, Sir Toby (Wobei darauf hinzuweisen ist, dass Sir Toby derjenige Gast am Tisch ist, der sich stets nachschenken lässt. Ob er auch jedes Jahr am Tisch einschläft kann nur vermutet werden, ist aber mehr als wahrscheinlich.).
Womit aber eigentlich auch schon alles gesagt ist. Der Spielverlauf war eine Dublette der Vorwoche. Im ersten Viertel legte der HTC los wie die Feuerwehr. Zwar ließ man in der Verteidigung 21 Punkte zu, doch in der Offensive fand nahezu jeder Wurf den Weg in die Reuse des Gegners (33:21). Allen voran spielte sich Sven Trettkowski in einen kleinen Rausch und erzielte 15 Punkte ohne einen Fehlwurf. Im zweiten Viertel war es dann aber wieder vorbei mit der Offensivherrlichkeit. Dass das Spiel aber bereits entschieden war, lag vor allem am Gegner, der in 10 Minuten schlappe 4 Punkte erzielen konnte (Ob die Verteidigung so gut war, weiß ich beim besten Willen nicht mehr, stand schließlich auf dem Feld, aber daher auch wohl eher nicht.) (51:25)
Über die zweite Halbzeit kann man dann nur noch den Mantel des Schweigens hüllen. Schön ist anders und das Ergebnis sagt alles. (77:57)
„Sven hat heute natürlich einen Sahnetag erwischt. Zu hoch sollte man das allerdings nicht bewerten. Immerhin habe ich mit Scheibe, Große-Lahr und Hartmann ein Flügeltrio in der Hinterhand, das an guten Tagen nicht nur jedes Spiel entscheiden kann sondern zudem noch durch seine wunderbar gestählten Körper besticht.“, stammelte ein sichtlich angeschickerter Trainer im Tortellini-Torpedo-Grill in die Pressemikrofone.
Am nächsten Wochenende wird dann die Herbst/-Frühlings-/Halbzeitmeisterschaft mit dem TV Gerthe ausgespielt. Beide Mannschaften sind bis dato noch ungeschlagen und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Tabellenspitze.

Randnotiz: Nachdem man sich zum Sieg zu früher Morgenstunde (Hochball 10.00) mit einem Mittagsbier beglückwünschte, wurde dann ein U12-Spiel angepfifen. Sachen gibts.
 Bonjour Tristesse
Aufgrund der knapp bemessenen Zeit des Schreiberlings hier nur die Eckdaten:
Im 1. Viertel legte der HTC los wie die Feuerwehr. Im Angriff wurden ein ums andere Mal freie Mitspieler unter den Körben gefunden, in der Abwehr ließ man Langendreer kaum zur Entfaltung kommen. Beim 23:6 zur Viertelpause war die Partie schon entschieden. Der Rest des Spiels bot dagegen nur noch wenig Anlass zur Freude. Unverständlicherweise stellte die Büch-Fünf das Spielen nahezu komplett ein, sodass ein höher Sieg verspielt wurde.
Bleibt zu hoffen, dass gerade die Leistungsträger beim nächsten Highlight –dem Weihnachtsbacken in der Büchschen Küche– endlich mal über die gesamte Zeit ihr Können abrufen.
 Bezirksliga | 26.11.2010 | Dortmund Wickede - Herner TC | 47:81
Oh wie schön ist Kreisliga…
In die Kreisliga zurückversetzt fühlen konnte man sich am 7. Spieltag der Dritten. Der Termin, der Gegner, die Schiedsrichter ihren zum Teil eigenwilligen Regelauslegungen, die Halle und am Schönsten: das eigene Spiel. Alles hatte Kreisliganiveau. Denn zum Leidwesen des Trainers war kein Herner Spieler gewillt eine auch nur ansatzweise bezirksligataugliche Leistung abzuliefern. Im Schuhkarton zu Wickede entwickelte sich vor den Augen des Herner Zuschauers (Danke fürs Fahren!) ein wirklich unansehnliches Spiel, wie es sonst nur Sonntagsmorgen um 10.00 bei einem Spiel der Kreisliga 2 zu bestaunen ist.
In der ersten Hälfte fand die Büch-Fünf zu keiner Zeit ins Spiel. Gegen einen sehr kompakt stehenden Gegner –was bei den Hallenmaßen aber auch keine große Kunst war – taten ein lethargisches Auftreten in der Offense und eine pomadige Verteidigung ihr Übriges. Es gelang so gut wie gar nicht das sonst so erfolgreiche Centerspiel aufzuziehen. Zudem blieben die Flügel trotz zahlreicher freier Würfe weit unter ihren Möglichkeiten. So konnte bis zur Halbzeit nur ein knapper Vorsprung erspielt werden. Und das gegen einen Gegner, der nur durch gewagte -wenn auch nicht geahndete- Schrittkombinationen zu gefallen wusste. (O-Ton eines Herner Spielers: „Da waren Schritte zu sehen, die es sonst nur in Tschaikowskis Schwanensee oder bei usbekischen Tanzbären zu bewundern gibt.“)
Erst im dritten Viertel brachte gegen den zunehmend überforderten Gegner die Umstellung auf eine Ganzfeldpresse zahlreiche Ballgewinne, die zumeist mit einfachen Korblegern abgeschlossen werden konnten. In dieser Phase kam der Gegner kaum aus der eigenen Hälfte und mit einem 30:6 Lauf konnte die Partie vorzeitig entschieden werden.
Im Schlussabschnitt wurde dann der Vorsprung nur noch verwaltet und über die Zeit gebracht.

Schmidt 21 (5/5), Büch 20 (4/11), Scheibe 11 (1/2), Trettkowski 8 (2Dreier), Hartmann 6, Voß 4, Sudmöller 3, Vazhayil 2, Dolata 2, Koslowski 2, Mirnes 2, Große-Lahr ,
 Bezirksliga | 14.11.2010 | Herner TC 3 - SV Derne 4 | 102:40
Herner TC 3 vs. SV Derne 4

Mit dem Vorsatz endlich einmal ein gutes Heimspiel zu bieten und den letzten, wenig ruhmreichen Auftritt im Heimspiel an der Flottmannstraße vergessen zu machen, ging der HTC in das Spiel gegen den SV Derne 4.
Entsprechend startete man motiviert in die Partie. Nach zunächst noch relativ ausgeglichenem Beginn (Stand 12-9) geriet die Mannschaft um Spielertrainer Büch ab der fünften Spielminute mit einem 14-2 Lauf alsbald auf die Siegerstraße, die man zu verlassen auch nicht mehr gewillt war.
Insbesondere die Centerspieler Büch (11 Punkte) und Schmidt (10 Punkte) dominierten das Spiel in den ersten zehn Minuten nach Belieben.
Hierbei profitierten sie unter anderem von der Assist-Maschine Risto H., welcher die Bälle wie am Schnürchen gezogen durch die Halle peitschte, wie zuletzt in C-Jugend Zeiten.
Im zweiten Viertel konnte der Gegner bei nur insgesamt 9 Punkten gehalten, und die zahlreichen Ballgewinne offensiv in einfache Punkte umgesetzt werden, so dass bei einem Halbzeitresultat von 57-20 die Verhältnisse früh zurechtgerückt waren.
In der zweiten Halbzeit konnte mit dem langersehnten ersten „Hunderter“ der Saison auch das sich selbst gesteckte Ziel erreicht werden, wobei Jobin Vazhayil hierbei die Ehre zu teil wird, die fällige Runde Kaltschorle zu spendieren. (Hierbei ist auch das defensive Engagement von Scheibe zu loben, der sich tatsächlich etwas den Hermelin schmutzig machte, als er mit höchstem Einsatz den vorhergegangenen Ballgewinn möglich machte.)
Als besondere Schmankerl war mit einem schönen Alley-oop Zuspiel von Sudmöller auf Schmidt, sowie einem weiteren Slamdunk durch Schmidt, auch für die anspruchsvollen Zuschauer etwas dabei. So war auch eine denkwürdige Passstafette zwischen Dolata und Große-Lahr zu bestaunen, welche in ihrer schlichten Eleganz ein wenig an den Doppelpass Netzer, Bohnhof anno 1973 erinnerte, und vom Bierbaron auch durch ein Dreipunktspiel finalisiert werden konnte.
Einziger Wermutstropfen bleibt, dass Spieler Vazhayil an diesem Spieltag bei der Wahl zum bestaussehenden Spieler einem gewissen Calvin Kleinschn. unterlag, welcher im Spiel zuvor in der Kreisliga 2 Glanzpunkte setzen konnte und das mit stets perfekt sitzender Frisur.

Als Erkenntnis bleibt nach einem ungefährdeten Sieg, dass mit etwas Engagement, Motivation und Laufbereitschaft Basketball auch in der Bezirksliga deutlich mehr Spaß macht.
Aufbauend auf einer engagierten Verteidigung kam man endlich einmal ins Laufen und konnte die Fastbreaks auch in Punkte ummünzen, so dass dem fairen Gegner früh der Zahn gezogen werden konnte. Ferner ist es erfreulich, dass alle Spieler zu ihren Spielanteilen kamen und sich auch in die Punkteliste eintragen konnten.


Büch 33 (7/11), Schmidt 30 (2/2), Sudmöller 7 (2Dreier), Trettkowski 7 (1), Scheibe 8, Große-Lahr 5, Hartmann 4, Vazhayil 4, Dolata 4

11/18 FW 61%

1. Viertel: 26-11
2. Viertel 31-9
3. Viertel 20-14
4. Viertel 25-6
 Nachtrag
Auszug aus dem Emailverkehr der Dritten (siehe letzter Artikel):

Pidro: "Nur mal zur Info ( Trikotwäsche) , der erste Waschgang konnte leider nicht den Gestank aus den Trikots entfernen,
werden jetzt in der Badewanne eingeweicht, und dann kommen die nochmal in die Maschine , dann sehen wir mal weiter ."
 Bezirksliga | 09.11.2011 | BB Unity - Herner TC 3 | 65:56
B-Unity Dortmund – HTC 3 56-70

Gegen die im Mittelfeld platzierte Dortmunder Mannschaft B-Unity musste der noch ungeschlagene Tabellenführer aus Herne am vergangenen Wochenende antreten.
Kam man während der Autofahrt nach Dortmund mit einigen Extraschleifen auf diversen Autobahnkreuzen schon so richtig in Schwung, ließ man sich auch nicht lange bitten, bis in der Basketballhalle die erste Duftmarke gesetzt werden konnte.
Dies ist durchaus im wörtlichen Sinne zu verstehen, denn die olfaktorische Qualität der Duftwolke, welche den Spielern beim Öffnen der Trikottasche entgegenschlug, lässt sich kaum in Worte fassen. Des Rätsels Lösung: 5 Wochen in einer geschlossenen Tasche sind für verschwitzte Trikots nicht die geeignetste Form der Aufbewahrung.
Zwei geleerte Deo-Spraydosen (und einige Strafkisten) später, betrat man dann aber doch noch das Basketballparkett, mit der Gewissheit von den Gegenspielern heute viel Platz eingeräumt zu bekommen.
Entsprechend begann die Partie auch gut für die Herner, wobei insbesondere Ulf Schmidt, der über die gesamte Spielzeit zum eifrigsten Punktesammler avancierte, der Anfangsphase seinen Stempel aufdrücken konnte (13 Punkte im ersten Viertel).
Mit nur sieben kassierten Punkten in den ersten zehn Spielminuten lässt sich auch über die Defensivleistung nicht mäkeln, wenngleich es womöglich auch der bestialische Gestank der Herner Spieler war, welcher den Dortmunder Kontrahenten das ein oder andere Mal das Händchen zittern ließ.
Nach dieser recht starken Anfangsphase (19:7) konnten die Herner das Leistungsniveau allerdings wiedereinmal nicht halten, so dass man viele Punkte auch direkt unter den Körben liegen ließ. Einige Schrittfehler, dumme Ballverluste, das Tänzeln auf der Seitenauslinie und ähnliches mehr zogen sich wie ein roter Faden durch die Partie (man möchte sagen durch die Saison), so dass des Trainers Haar zusehends grauer wurde.
Da die Distanzschützen ebenfalls nicht ihren besten Tag erwischt hatten (2 Dreier im gesamten Spiel sprechen diesbezüglich wohl Bände), doch statt die sich bietenden Lücken durch aggressiven Zug zum Korb zu nutzen, weiter aus der Distanz Richtung Reuse löteten, blieb ein höherer Sieg letztlich aus.
Schlussendlich wurde die 34:18 Halbzeitführung in der zweiten Spielhälfte nur noch verwaltet und der ungefährdete Auswärtssieg nach Hause gebracht.

Erfreulich, dass die Mannschaft den verletzungsbedingten Ausfall von Centerspieler Büch kompensieren konnte, da die Regionalligalegende Risto H. hier in die Bresche sprang.
Neben Jobin Vazhayil, der wieder einmal zum bestaussehenden Spieler des Tages gekürt wurde, hat sich auch Jens Scheibe durch fünf blitzsaubere Fouls in wichtigen Spielphasen ein Sonderlob des Trainers verdient.
Trainer Büch zum Spiel: „Es wurde wiedermal nicht der überzeugende Sieg, den wir uns vorgenommen hatten. Und so manches von dem was geboten wurde (insbesondere in der Kabine vor dem Spiel) hat mir ganz schön gestunken. Positiv ist, dass wir noch immer ohne Punktverlust an der Spitze der Tabelle stehen.“

Schmidt 36(1), Vazhayil 2, Hartmann 10, Große-Lahr 3, Trettkowski 6, Scheibe 6, Mirnes 4, Sudmöller 4
 Bezirksliga | 31.10.2010 | Herner TC 3 - VFL Bochum 2 | 65:56
Augenkrebs an der Flottmannstraße

Achtung Reisewarnung: Das auswärtige Amt warnt zur Zeit Basketballästheten dringendst vor Reisen zu Spielen der Dritten des HTC.
Und wer meinte, sich eine Spitzenpartie der Liga anzuschauen zu können (immerhin empfing der Tabellenführer ja den Vierten), wurde schnellstens eines Besseren belehrt.
Dementsprechend begeistert zeigten sich die Zuschauer über die Ereignisse im ersten Viertel. 4:4 stand es nach 7 Minuten und dieser Fakt war nicht einer engagierten Defensive zuzuschreiben. Vielmehr zeigten sich beide Mannschaften in ihren Offensivbemühungen derart limitiert, dass man sich nahezu neutralisierte. Für ein Lächeln auf den Lippen der Zuschauer sorgten ausschließlich einige Slapstickeinlagen der Herner Spieler. So tunnelte Fehlpasskönig Risto H. einen Mitspieler mit einem Bodenpass über 2 Meter, konnte so immerhin noch für einen 5er in der Mannschaftskasse sorgen. Center Tobi Büch gelangen zwar insgesamt 27 Punkte, weitere 20 ließ er einfach mal bei Korblegern unter den Brettern liegen. Den Vogel schoss im wahrsten Sinne des Wortes aber Sven T. ab, der zeigte, warum auf dem letzten Schützenfest als heimlicher Favorit beim Königsschießen gehandelt wurde. Nach einem Bochumer Korb setzte er den Einwurf direkt zum langen Pass an und schaffte es damit beinahe das eigene Brett zu durchlöchern. Erwähnenswerte Aktionen gab es dann nicht mehr und die Zuschauer konnten sich beim 10:11 zur Viertelpause nur noch die Augen reiben.
Von den Leistungen seiner Mitspieler belustigt, irritiert und erschüttert wechselte sich im zweiten Viertel Großgrundbesitzer Große-Lahr selbst mit den Worten ein: „Trainer, ich bin zwar total besoffen, aber nicht tot. Das, was die machen, das kann ich auch noch.“ Womit er leider Recht behalten sollte und eigentlich auch alles zum zweiten Spielabschnitt gesagt ist. Mit einem satten 28:28 ging es in die Kabine.
Im dritten Viertel lief die Büch-Fünf durchgängig einem knappen Rückstand hinterher, ehe sie in der letzten Minute durch 5 Punkte in Folge in Führung ging. Diese Führung gab der weiterhin ungeschlagene Tabellenführer zwar nicht mehr aus der Hand, aber auch im Schlussabschnitt konnte zu keiner Zeit Werbung für den Basketballsport gemacht werden.
So zeigte sich Trainer Büch nach dem Schlusspfiff ratlos: „Naja, was soll ich sagen. Es hat sich immerhin keiner verletzt und die Jungs waren 2 Stunden von der Straße runter.“


Punkteverteilung: Büch 27, Schmidt 17 (1), Sudmöller 7 (1), Scheibe 4, Trettkowski 3 (1), Hartmann 3 (1), Mirnes 2, Vazhayil 2, Voß, Koslowsky, Dolata, Große-Lahr
 Bezirksliga | 03.10.2010 | TVE Barop 2 - Herner TC 3 | 74:93
HTC 3 vs. Barop 2

Für die dritte Herrenmannschaft des HTC ging es im dritten Saisonspiel gegen den ebenfalls mit 2 Siegen gestarteten Landesligaabsteiger TVE Barop II. Das ehrgeizige Ziel lautete gleichwohl, sich durch einen Sieg als Tabellenführer in die dreiwöchige Herbstpause zu begeben.
Ohne die Spieler Scheibe und Dolata angetreten, und mit einem angeschlagenen Ulf Schmidt, fand man - wie schon in den Spielen zuvor - nur recht gemächlich in die Partie. Das Spiel plätscherte im ersten Viertel ausgeglichen vor sich hin.
Kam es im Verlauf der ersten zehn Spielminuten, noch zu einigen Führungswechseln, konnte die in den zweiten zehn Minuten herausgearbeitete Führung über die komplette restliche Spielzeit gehalten und letztlich auch sukzessive ausgebaut werden. Wie schon in den Vorwochen zeigte sich Spielertrainer Tobias Büch hierbei mit insgesamt 30 Punkten (davon 11 im zweiten Viertel) in bestechender Form.
Im weiteren Spielverlauf ließen es die Herner nach einer acht Punkte Halbzeitführung (44:36) lediglich im dritten Viertel noch einmal knapp werden, als Barop nach gutem Start in die zweite Hälfte bis zur siebten Spielminute auf drei Punkte verkürzen konnte (61:57). (-> Wer hier den Zahlendreher findet, versteht auch, wie es dem Bierbaron und Bauerssohn gelingen konnte sich unter schamloser Ausnutzung seiner Mitspieler einen eigenen Hofladen zu finanzieren, verkauft er doch schon seit Jahren drei Bier zum Preis von vieren. Anmerkung der Redaktion)
Es folgte allerdings ein 10:2 Run der Herner, so dass zum Start ins Schlussviertel eine 12- Punkte Führung zu Buche stand.
Zwar verschliefen die Mannen von Spielertrainer Büch die ersten drei Minuten des vierten Viertels, mit dem Ergebnis, dass die Führung auf 7 Punkte zusammenschmolz, aber letztlich fehlte Barop die Kraft und das Wurfglück um der Partie noch eine entscheidende Wende zu geben.
Eingeleitet durch einen phänomenalen „Million-Dollar-Shot“ von Flügelass Risto Hartmann (s.u.) konnte ein 17:4 Lauf gestartet werden, welcher dem Gegner endgültig den Zahn zog.
Insbesondere zwei Highlights im Schlussviertel verdienen eine gesonderte Darstellung:
Zum einen wäre da der vermeintlich verunglückte „Touch-down-Pass“ von Risto Hartmann über 3/4 des Spielfeldes.
Diese Bogenlampe auf den startenden Mitspieler, schlug nicht - wie bei „Turnover“ Hartmann üblicherweise zu erwarten - in dem, hinter der Korbanlage stehenden Handballtor ein, sondern senkte sich millimetergenau in die Reuse des Baroper Korbes. Chapeau!
Nur Insider wussten, dass sich in diesem Moment endlich die ungezählten Extraschichten vor jeder Trainingseinheit als fleischgewordene Ballschleuder ausgezahlt hatten! Der glückliche Schütze dazu: "Solche Aktionen -wie auch mein legendärer Block vor Jahren gegen einen stadtbekannten Herner Schönling- sind es, die mich dazu veranlassen, mich sowohl meinen Fans als auch dem Rest der Welt weiterhin auf den Parketten, die die Welt bedeuten, anzutun."
Der zweite Leckerbissen wurde den Ballsportfreunden durch Ulf „Mitch Buchannon“ Schmidt serviert, als das alternde Sprungwunder in den letzten Sekunden der Partie, als „Trailer“ einen scheinbar schon verunglückten Fastbreak der Herner durch einen krachenden Dunking über seinen Gegenspieler abschloss.
Beide Spielszenen könnten mit Fug und Recht in jedes Basketball-Highlight-Video aufgenommen werden, wäre nur eine Videokamera vor Ort gewesen...
Erfreulich war ferner der Auftritt des Jugendspielers Koslowsky, der in vielen Szenen zu gefallen wusste und sich durch einen erfolgreichen Dreipunktewurf mit seinen ersten Bezirksligapunkten für ein gutes Spiel auch direkt selber belohnte.

Fazit:
Im Zusammenspiel als Mannschaft besteht bei den Herner Routiniers sicherlich noch Luft nach oben. Vor allem Abstimmungsprobleme im Defensivverhalten, aufgrund fehlender Kommunikation auf dem Feld, sind höchst ärgerlich und bei so erfahrenen Spielern absolut unnötig.
Des weiteren ist in kritischen Spielphasen zwar immer auf die individuell starken Leistungsträger Verlass, jedoch könnten insbesondere Laufwege und Passspiel in nächster Zukunft noch eines „Feintunings“ unterzogen werden, um als Mannschaft insgesamt noch schwerer ausrechenbar zu sein.

Rumors:
Gerüchten zufolge hat Trainer Büch sein Vorhaben, die Mannschaft -wie dereinst Christoph Daum- zur mentalen Stärkung über Scherben laufen zu lassen, nach ersten Selbstversuchen wieder ad acta gelegt. Wer aber die fehlenden 8 Cent Pfand in der Kasse des ohnehin schon ausgebeuteten Bierwartes ersetzt ist noch ungeklärt.


Viertelergebnisse: 17:20, 19:24, 23:27, 15:22
Endergebnis: 93:74

Punkteverteilung: Büch 30 8/13 FW, Trettkowski 15 (2 Dreier), Schmidt 16, Hartmann 12 (4), Mutz 6, Jobin 5 (1), Große-Lahr 4, Koslowsky 3 (1 ), Sudmöller 2, Mirnes

FW 11/17 65%
 Bezirksliga | 28.09.2010 | Herner TC 3 - Astrostars 3 | 86:65
Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Im Vergleich der Drittvertretungen ihres Vereines gelang dem Herner TC ein ungefährdeter 86:65 Sieg gegen die Astrostars aus Bochum. Die Ordnungszahl der Mannschaften sollte allerdings die einzige Gemeinsamkeit zwischen den beiden Teams bleiben. Der Herner Kader besteht hauptsächlich aus älteren und erfahrenen Spielern, während die Bochumer mit einer reinen Jugendmannschaft antraten. Da es über weite Strecken keiner der beiden Mannschaften gelang ihre Vorteile auszuspielen, entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Weder konnte Bochum seine Schnelligkeit ausspielen, noch warf die Dritte Erfahrung und körperliche Überlegenheit in die Waagschale. Im zweiten Viertel konnte sich der Gastgeber dann erstmals ein wenig absetzen und die Führung bis zur Halbzeit auf 12 Punkte ausbauen. In der zweiten Halbzeit ging man dann zumindest phasenweise konzentrierter zu Werke und suchte die Entscheidung unter den Brettern gegen körperlich unterlegene Gegner. Innerhalb von 5 Minuten konnte der Vorsprung auf 21 Zähler ausgebaut werden und die Partie endgültig entschieden werden. Zwar konnte Bochum den Vorsprung nochmals auf 7 Punkte verkürzen, doch durch einen weiteren Zwischenspurt konnte der alte Abstand wieder hergestellt werden.
„Mit der Leistung der Mannschaft bin ich heute nur bedingt zufrieden. Der Sieg war zwar nicht in Gefahr, aber mit der laxen Einstellung können wir gegen stärkere Gegner nicht bestehen. Im nächsten Spiel müssen wir es dann schaffen auch mal über 40 Minuten konzentriert zu spielen“ , meinte Spielertrainer Tobias Büch zum Auftritt seiner Mannschaft.
Ein Sonderlob verdiente sich M. Maraun, der aufgrund seiner Ausbildung zum Salatbarchef, nicht am Training teilnehmen
und dennoch mit 8 Punkten einige Akzente setzen konnte.

Büch 41 (13:16), Schmidt 15 (1:3), Maraun 8, Hartmann 5/1, Scheibe 4(0:2), Sudmöller 4, Vazhayil 4, Mutz 3/1 (0:2), Große-Lahr 2, Koslowski, Mirnes

PS:
Freiwürfe:
- Tobi Büch : 13/16 = 81%
- Rest des Teams: 1/7 = 14%

Na und ne Dankeschönkiste dürfte ja wohl auch drin sein, lassen doch 64 Centerpunkte auf eine ganze Menge Assists der Flügel schließen.
 Bezirksliga | 19.09.2010 | Astrostars 4 - Herner TC 3 | 75:78
HTC 3 mit Sieg zum Saisonstart

Die neu formierte Dritte des HTC ist mit einem unerwartet knappen 78:75 gegen die Astrostars 4 aus Bochum in die neue Bezirksligasaison gestartet. In einem eher unansehnlichem Spiel konnte der Sieg erst in den letzten Sekunden herausgespielt werden. Auf Herner Seite machte sich die fehlende Saisonvorbereitung von Beginn an bemerkbar. Noch vor drei Wochen standen lediglich 7 Spieler auf dem Meldebogen, sodass der Startplatz in der Landesliga mit der Bezirksligavertretung getauscht wurde. Dennoch sind die Ansprüche recht hoch, konnten doch unter anderem mit Ulf Schmidt, Jens Scheibe und Urs Sudmöller auf den letzten Drücker drei Regionalligaerfahrene Spieler gewonnen werden.
Allerdings fehlt es noch am Zusammenspiel. So fielen Punkte fast nur nach Einzelaktionen, herausgespielte Angriffe waren dagegen nur beim Gegner zu bestaunen. So entwickelte sich eine durchgängig enge Partie mit vielen Führungswechseln, bei der kein Team mehr als 8 Punkte Führung herausspielen konnte. In den Schlusssekunden hatten dann die Gäste das glücklichere Ende auf ihrer Seite.
Aufgrund der geringen Vorbereitungszeit sieht Spielertrainer Tobias Büch trotz der dürftigen Leistung nicht schwarz für die Zukunft. „Vor drei Wochen standen bei uns lediglich 7 Spieler auf dem Meldebogen. An eine vernünftige Saisonvorbereitung war da nicht zu denken. Mit dem aktuellen Kader sollte aber auf jeden Fall eine Platzierung im oberen Tabellendrittel zu realisieren sein.“

Schmidt 19, Trettkowski 18 (4), Scheibe 15, Büch 9, Sudmöller 5 (1), Mutz 5 (1), Hartmann 2, Dolata 2, Vazhayil 2, Große-Lahr 1, Mirnes, Koslowski

PS:
Freiwürfe: 18/34 = 53% = Uiuiui.