09.12.2013 | HTC-Damen erreichen das Viertelfinale
Rhein-Main Baskets - Herner TC 77:87

Viertel: 19:23, 8:19, 25:20, 25:25.

HTC: Davis (17/3 Dreier, 9 Rebounds), Tuomi (16), Koop (15, 8 Rebounds), Karic (10/2), Flasarova (9/1), Müller (8), Gawronska (5), Salomaa (5/1), Van der Velde (2), Bräuer.
Rebounds: RMB 24 - HTC 42. Assists: RMB 10 - HTC 12. Turnovers: RMB 14 - HTC 24. Fouls: RMB 19 - HTC 22.

Revanche gelungen, Viertelfinale erreicht: Hoch zufrieden durften Hernes Basketballerinnen am frühen Sonntagabend das hessische Hofheim verlassen. Ähnlich wie beim 88:92 im Bundesligaspiel acht Tage zuvor hatten sie die Rhein-Main Baskets über weite Strecken gut im Griff, anders als in eigener Halle bewahrten sie diesmal aber auch in hitzigen Phasen kühlen Kopf und brachten ihre schon früh zweistellige Führung letztlich sicher ins Ziel. „Vielleicht erwischen wir ja jetzt mal ein Heimspiel“, hofft Trainer Marek Piotrowski auf etwas Glück bei der Auslosung der Viertelfinalpaarungen. „Die Teilnahme am Final Four wäre für Herne und das Team sicher auch eine schöne Sache.“
Auch ohne die erkrankte Minja Terzic lieferten die HTC-Damen offensiv erneut eine starke Leistung ab. Diesmal aber leisteten sie sich keinen Blackout und verteidigten über die gesamte Distanz aggressiv. „Vor allem auf das Pick and roll haben wir uns eingestellt und damit viele freie Würfe verhindert“, sah Piotrowski mit Freude, dass die Trainingsarbeit unter der Woche gefruchtet hatte.
Als Svenja Greunke von der Linie die ersten beiden Punkte des Spiels erzielte, ahnte noch niemand, dass dies die letzte Führung der Gastgeberinnen bleiben würde. Nach fünf Minuten lag der HTC bereits mit 16:7 vorne, büßte zwar bis zur ersten Viertelpause noch ein paar Punkte ein, startete dann aber mit einem 12:0-Run ins zweite Viertel und hatte sich bis zur 15. Minute mit 35:19 vorentscheidend abgesetzt.
Geschlagen waren die Baskets damit aber noch nicht. Sie versuchten nach der Pause alles, den Rückstand abzuknabbern, kamen noch mehrfach auf sechs, sieben Punkte heran, doch die Gäste wussten immer eine Antwort und brachten den Sieg sicher nach Hause. Getrübt wurde die Freude nur durch eine Verletzung von Kitty Müller, die zwei Minuten vor Schluss böse umknickte.

08.12.2013 / WAZ Herne / Wolfgang Volmer
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