05.12.2013 | Revanche in Hofheim?
Ganze zehn Minuten dauerte der kollektive Aussetzer der HTC-Damen am vergangenen Samstag im Bundesligaspiel gegen die Rhein-Main Baskets. Doch genau diese zehn Minuten reichten dem Gästeteam, um den komfortablen Herner 12-Punkte-Vorsprung in eine eigene 10-Punkte-Führung zu verwandeln. Damit war die Partie zu Gunsten der Hessinnen gedreht. Dabei hatte es zuvor so gar nicht danach ausgesehen, denn die Hernerinnen hatten ihrerseits zum Schluss des zweiten Viertels selbst noch das Tempo angezogen und sich damit absetzen können. Nach der Halbzeitpause aber kamen die HTC-Damen wie ausgewechselt aus der Kabine und ließen die Gäste aus Hofheim auf dem Parkett nunmehr fast nach Belieben schalten und walten. Auch eine sehr deftige Ansprache von Coach Marek Piotrowski und schließlich doch noch ein spätes Aufbäumen der HTC-Damen im letzten Viertel konnten die mehr als ärgerliche Niederlage nicht mehr abwenden. Für die Rhein.Main-Baskets hingegen war der Sieg nach zuletzt vier meist knappen Niederlagen in Folge eine Art Befreiungsschlag. Mit ihrem Sieg zogen die Baskets in der Tabelle wieder an den Hernerinnen vorbei, der HTC steht nun nur noch auf Platz sechs.
Doch damit ist der direkte Schlagabtausch zwischen beiden Teams noch nicht ad acta gelegt. Denn: nicht erst in der Rückrunde, sondern bereits diesen Sonntag bietet sich den Herner Damen die Möglichkeit der Revanche: Um 15.30 Uhr stehen sich beide Teams in Hofheim erneut gegenüber, um unter sich auszumachen, wer ins Viertelfinale des DBBL-Pokals einzieht. Beide Teams kennen sich nun zu Genüge, diesmal ist der Heimvorteil jedoch eindeutig auf der Seite der Baskets. Ob sie dies aber trotz der traditionell starken Heimkulisse auch in einen Vorteil ummünzen können, wird sich zeigen – der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Die HTC-Damen wollen jedenfalls alles versuchen, die Niederlage so schnell wie möglich vergessen zu machen und ins Viertelfinale des Pokals einziehen …

Lars Winkelmann & Oliver Strüber
Herner TC
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