15.12.2013 | Geschlossen starker Herner TC zähmt die Panther
Mit einem souveränen 81:70-Sieg beim letztjährigen DM-Dritten in Osnabrück beendeten die Bundesliga-Basketballerinnen des Herner TC die Hinrunde auf einem starken fünften Platz. Die Weihnachtspause in der Heimat haben sich die HTC-Damen nun redlich verdient.

GiroLive Panthers Osnabrück - Herner TC 70:81 Viertel: 17:24, 15:17, 14:18, 24:22.

Panthers: Abel (17), Höötmann (17), Wellers (14), Worms (13), Rodriguez (7, 14 Rebounds), Schulte to Bühne (2), Knopp, Sokoll-Potratz, Potratz, Müller.

HTC: Davis (16, 9 Rebounds), Flasarova (15/3 Dreier), Koop (14, 12 Reb.), Tuomi (9, 9 Reb.), Terzic (8), Gawronska (4), Karic (4), Van der Velde (4), Salomaa (3), Bräuer (2).

Mission erfüllt. Mit einem souverän herausgespielten Sieg in Osnabrück setzten Hernes Bundesligabasketballerinnen einen schönen Schlusspunkt unter die Hinrunde. „Mit diesem positiven Gefühl können jetzt alle nach Hause fahren, sich über die Weihnachtstage erholen und neue Kraft tanken. Im Januar greifen wir dann wieder an“, gönnt Trainer Marek Piotrowski seinen Damen, aber auch sich selbst eine kleine Auszeit vom Basketball. Über etwaige Entzugserscheinungen kann er sich mit einem Blick auf die Tabelle hinweghelfen, die den HTC auf Platz fünf führt – mit Optionen nach oben, aber durchaus auch nach unten.
Nach dem Verlauf dieser Hinrunde dürfen sich die Hernerinnen getrost nach oben orientieren, zumal Teya Wright im neuen Jahr wieder einsteigt. Schon jetzt kommen aus Piotrowskis Mund ziemlich forsche Töne. „Wir sind nach Osnabrück gefahren, um zu gewinnen. Diesen Anspruch müssen wir mit unserem Kader haben“, gab er offen zu.
Ähnlich selbstbewusst war auch das gesamte HTC-Team zu Werke gegangen. Die Panthers erwischten zwar den besseren Start (7:3/4.), eine Minute später aber war der HTC schon dran (9:9), um sich dann in der Schlussphase des ersten Viertels leicht abzusetzen. Einen ähnlichen Verlauf nahm der zweite Abschnitt. Erst verlor der HTC den Faden und die Führung (30:28/17.), um dann in den letzten drei Minuten mit einem 13:2-Run eine 41:32-Pausenführung herauszuwerfen.
Trotzdem hatte Piotrowski in der Pause etwas zu meckern. „Wir haben Osnabrück zu viele zweite Chancen gelassen“, bemängelte er. Es bedurfte aber einer frühen Auszeit im dritten Viertel, um seine Damen endgültig auf Kurs zu bringen. Dann zogen sie von 41:38 auf 49:38 davon und hielten sich die Panthers bis zum Schluss von der Pelle. Am Ende hatten alle HTC-Damen über zehn Minuten gespielt und auch gepunktet. „Das freut mich besonders, das war echtes Teamwork“, so Piotrowski.

15.12.2013 / WAZ Herne / Wolfgang Volmer
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