02.01.2014 | Mammutaufgabe zum Jahresauftakt
Ein Heimspiel mit einem machbaren Gegner - das hatte sich Marek Piotrowski vor der Auslosung zum Pokalviertelfinale gewünscht. Bekommen hat er das genaue Gegenteil: TSV 1880 Wasserburg heißt der Gegner, gespielt wird am Inn in Bayern, Sprungball ist am Sonntag um 16 Uhr. Als krasser Außenseiter steht der HTC vor der ersten sportlichen Herausforderung 2014, die das Team gleich voll fordert. Nicht nur die strapaziöse Anreise, erst Recht der sportliche Gegner haben es in sich: Der TSV ist auch in dieser Saison das Maß der Dinge, hat in der Liga nur ein Spiel verloren und am letzten Spieltag der Bundesliga die Zweitplatzierten SV Halle Lions mit 79:64 letztlich klar geschlagen. Im Pokalachtelfinale wurde Bamberg mit 94:55 aus der Halle geschossen, sogar im FIBA Eurocup war das Team in der ersten Runde aktiv, schied dort jedoch trotz eines Sieges in Miskolc (Ungarn) in der ersten Runde aus. Eine Mammutaufgabe für die Herner Damen also, die die Feiertage im Kreise ihrer Lieben verbrachten und dafür weite Wege in Kauf nahmen. Teya Wright zum Beispiel flog in die USA, Minja Terzic zog es nach Serbien. Nun muss sich das Team schnell wieder fokussieren, um in Wasserburg nicht baden zu gehen. Zwar dürften auch Emma Cannon, Anne Breitreiner & Co über die Feiertage gefeiert haben, den Heimvorteil nimmt dies jedoch nicht. Die gesamte HTC-Familie drückt dem Team die Daumen, vielleicht ist ja eine Überraschung möglich!
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