11.06.2017 | Fechten: Bronze für Herner Säbelfechter
Für das diesjährige Deutschlandpokalfinale aller sechs Disziplinen in Mainz konnten sich beide Herner Mannschaften qualifizieren. Das Herrensäbel- und das Herrendegen-Team des HTC kämpfte sich über mehrere Runden beim größten deutschen Fechtwettbewerb mit über 400 teilnehmenden Mannschaften bis ins Finale. Wie in den vorherigen Runden geht es auch hier im K.o.-System weiter, in welchem die Gegner jeweils ausgelost werden.
Im Herrendegen ging es für das Trio Oliver Falter, Kai Konschewitz und Alexander Marchet nach der unglücklichen 44:41-Niederlage gegen den OSC Potsdam in der ersten Runde danach lediglich um die Platzierungen. In den zwei Platzierungsgefechten gegen Heidenheim und Kassel siegten sie jeweils, sodass sie mit Platz fünf das danach bestmögliche Ergebnis herausholten.
Leonard Budde, Jan Patrick Camus, Tristan Holland und Lukas Rüller bildeten die Mannschaft im Säbel. Das Viertelfinale konnte das Quartett deutlich mit 45:24 überstehen. Im Halbfinale traf man nun auf die Rostocker Mannschaft mit einem Rollstuhlfechter. Besonders an diesem Wettbewerb ist, dass jedes Team einen Rollstuhlfechter dabei haben darf, die gegnerische Mannschaft muss sich dann jeweils in den Gefechten gegen diesen in einen Rollstuhl setzen. Geschuldet dieser ungewohnten Situation, da sie zuvor noch nie in einem Rollstuhl saßen und gefochten haben sowie der durchweg mehr als fragwürdigen Kampfrichterentscheidungen gegen die Herner, verlor man knapp mit 45:41. Im Gefecht um Platz drei gegen KTF München durfte dann wieder normal gefochten werden. Hier siegte man locker mit 45:35 und sicherte sich immerhin die Bronzemedaille.
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